{ "type": "ExternalData", "service": "geoline", "ids": "Q3423139", "properties": { "stroke": "#008000", "stroke-width": 2 } } Das Zugvogelschutzgebiet Philipsburg (, ) ist ein Vogelschutzgebiet in der kanadischen Provinz Québec. Das Vogelschutzgebiet wurde im Jahr 1955 eingerichtet.

Lage Das 5,27 km² große Vogelschutzgebiet liegt an der US-amerikanischen Grenze etwa 65 km südöstlich von Montreal. Das Schutzgebiet liegt südlich der Ortschaft Philipsburg am Ostufer der Missisquoi Bay, eine Bucht im Nordosten des Lake Champlain. Die autobahnähnliche Route 133 teilt das Schutzgebiet in einen westlichen und östlichen Teil. Weiterhin durchschneiden zwei Nebenstraßen das Schutzgebiet, der Chemin South und der Chemin de Saint-Armand. Das Vogelschutzgebiet weist eine Landschaft aus Teichen, Feuchtgebieten und Agrarflächen sowie Waldgebieten mit Beständen mit Ahornen, Pappeln und Erlen auf.

Tierwelt (Fauna) Das Zugvogelschutzgebiet Philipsburg bietet Brutplätze für viele Wasservögel. Andere Vögel nutzen das Gebiet als Rastplatz auf ihrem jährlichen Vogelzug nach Norden und zurück. In der stärker bewaldeten Zone des Schutzgebietes kann man u. a. folgende Vögel häufig beobachten: Virginiauhu, Pieperwaldsänger, Indigofink, Scharlachkardinal, Rotspottdrossel, Schwarzschnabelkuckuck, Streifenkauz, Gelbbauch-Saftlecker und Gelbkehlvireo. Die Agrarflächen im Schutzgebiet ziehen Keilschwanz-Regenpfeifer und Rotkehl-Hüttensänger an, während in den Feuchtgebieten Grünreiher, Brautente und Sumpfammer angetroffen werden können. Seltener angetroffen werden die bedrohten Vogelarten Blauwaldsänger und Indianerdommel.

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Kanada Kategorie:Geographie (Québec) Kategorie:Schutzgebietsgründung 1955 Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Nordamerika Kategorie:Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV