Das Gewicht der Welt ist ein deutscher Dokumentarfilm von Florian Heinzen-Ziob. Der Film feierte seine Weltpremiere am 7. Mai 2026 beim Dok.fest München 2026, wo er in der Sektion EcoCinema 2026 gezeigt wurde. Anschließend ging der Filmemacher mit dem Film auf Tour durch Kinos in Deutschland.
Inhalt Der Film erzählt durch Beobachtungen von den Erlebnissen dreier Naturwissenschaftler, deren Forschungsgebiete unter dem Einfluss des Klimawandels stehen, und von ihren Gefühlen von Machtlosigkeit angesichts der Indifferenz gegenüber der zunehmend deutlichen Klimakrise seitens der Bevölkerung und unter Politikern. Die von Filmemacher Florian Heinzen-Ziob zwei Jahre lang begleiteten Wissenschaftler sind: Sebastian Seiffert, Professor für Physikalische Chemie an der JGU Mainz Maria Hörhold, Senior Scientist für Glaziologie am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven Nana-Maria Grüning, Molekularbiologin am Institut für Biochemie der Charité-Universitätsmedizin in Berlin und Mitglied bei Scientist Rebellion
Als Experten und als Betroffene vom Klimawandel haben sie sich entschieden, auf verschiedenen Wegen Verantwortung zu tragen für Wissensvermittlung innerhalb und außerhalb von akademischen Kreisen. Die Auswirkungen ihres Handelns und die Schwierigkeiten, die im Berufsleben und im privaten Umfeld folgen, werden filmisch dargelegt.
Rezeption Joachim Müller-Jung konstatiert in der FAZ, dass der Film „um Anstand, Angst und Hoffnung in der Klimakrise [handelt] und vor allem um die Frage danach, welche öffentliche Rolle eigentlich Wissenschaftler in dem Kommunikationschaos einer noch immer nervenaufreibenden und reichlich mäandernden Klimapolitikdebatte einnehmen können“ und dabei von den Zuschauern durchaus Reaktionen provozieren will. In epd Film befürchtet die Rezensentin, dass der Film Gefahr läuft, als „Preaching to the Chorus“ wahrgenommen zu werden, auch wenn er mit „überzeugenden Argumenten … für konsequente Aktion“ aufwartet.
Josef Lederle schrieb in Filmdienst.de: Das Werk „ist ein vielschichtiger, nicht ganz leicht zu greifender Film, weil er über einen längeren Zeitraum entstanden ist und auf keine These hinauswill, sondern sich mit einer beobachtenden Haltung begnügt.“ Die Kino-Zeit resümierte: Der Film „kommentiert nicht, ordnet nicht ein und bewertet nicht.“
Auszeichnungen 2026: Nominiert für den VIKTORIA DOK.deutsch Wettbewerb beim Dok.fest München 2026
Weblinks
Das Gewicht der Welt bei Filmstarts Das Gewicht der Welt beim Internationales Dokumentarfilmfestival München 2026 Filmverleiher mindjazzpictures
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Klimawandel im Film