Rainer Ackermann (* 4. November 1946 in Halle/Saale) ist ein deutscher Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen.

Leben und Wirken Nach dem Abitur studierte Rainer Ackermann ab 1965 Anglistik und Germanistik in Potsdam.Jordan, 1996, S. 348, mit kurzen biografischen Angaben Ab 1968 arbeitete er im DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme in Potsdam-Babelsberg. Ab 1972 studierte er an der dortigen Hochschule für Film und Fernsehen. Sein Hauptprüfungsfilm ... denn sie waren Arbeitsleut (1975) über Bergleute durfte nicht wie vorgesehen im DDR-Fernsehen gezeigt werden, da dessen künstlerischer Beirat unter der Leitung des Chef-Propagandisten Karl-Eduard von Schnitzler dieses ablehnte, er wurde erst 2019 erstmals gezeigt.Helga Koch, Bergmannstag. Verbotener Film feiert nach 44 Jahren Premiere, in Mitteldeutsche Zeitung vom 15. Juli 2019 (Text), mit Details; auch ... denn sie waren Arbeitsleut' Stadt Sangerhausen, über eine Wiederholung der Aufführung des Films im ErlebnisZentrum Röhrigschacht am 2. August 2019 wegen der großen Nachfrage

Ab 1977 drehte Rainer Ackermann zunächst kurze Dokumentarfilme für das DEFA-Studio für Dokumentarfilme über Musik, Sport, aus dem Arbeitsleben und über weitere Themen. Sein Dokumentarfilm Zwei Cousins (1988) war eine Koproduktion mit dem Norddeutschen Rundfunk in Hamburg, was in dieser Zeit bei DDR-Filmen selten war.

Nach der Auflösung der DEFA war Rainer Ackerman ab 1992 als Produzent von Dokumentarfilmen ostdeutscher Filmemacher mit seiner Filmgesellschaft Brandenburger Filmbetrieb tätig, darunter bei Fremde Ufer (1995) von Volker Koepp.

Filmografie Regie 1974 Blätter. Fantasie in einer Jahreszeit, HFF, mit drei weiteren Regisseuren 1975 ... denn sie waren Arbeitsleut', HFF 1977 Inti-Illimani 1978 Das Glück in den Schuhen. Fußballnotizen aus Ragösen 1979 Floh de Cologne 1979 Eine chilenische Hochzeit 1979 Junge Ehen 1979 Clowns 1980 Alle Spiele – alle Nationen 1980 Drei Herren in Sorrent 1981 Liebe Kolleginnen ... 1983 Friedensfahrer 1984 Freundinnen 1984 Die Helfer 1986 Silbergrau und Regenbogen 1986 Aus dem Familienschacht 1987 Die Schmelzer 1988 Die Cousins 1990 Über die Grenzen 1992 Das Feld brennt (Die Trilogie der ungebrochenen Herzen)

Drehbuch

Rainer Ackermann schrieb auch die Drehbücher für die meisten seiner Filme, außerdem für 1982 Femini – Rockband aus Berlin, HFF, Regie Petra Tschörtner

Produzent 1993 Moment musical 92 1993 ABF-Memoiren 1993 Unsere bösen Kinder 1994 Segeln nach Uist 1995 Lange nach der Schlacht. Altes Lager 1991–1994 1995 Original Wolfen 1996 Fremde Ufer 1996 Tod im Kreml 1998 Der Heringsexpress 1991–2004 Lange nach der Schlacht. Das Ende einer Besatzung 1998–2009 Bauhaus. Mythos der Moderne

Literatur

Weblinks

Rainer Ackermann Filmportal

Filme mit Rainer Ackermann Filmdienst

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Mann