Botho Arthur Oswald Alexander Max Theodor Schmidt (* 12. Februar 1886 in München; † 22. Dezember 1944 in Baierbrunn)mehrfach wie bei Artist-Info werden falsche Lebensdaten von 1863 bis 1927 oder die falsche Namensform Botho Robert Schmidt genannt war ein deutscher bildender Künstler, der vor allem als Schöpfer einer großen Zahl von Exlibris bekannt wurde.

Werdegang mini|hochkant|Von Botho Schmidt gestaltete Werbeanzeige des Münchener Drei Masken Verlages in der Zeitschrift Das Plakat, Heft 12/Januar 1921 Botho Schmidt wurde als Sohn eines Mediziners geboren und im evangelischen Glauben erzogen. Ende Oktober 1905 wurde er an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München, speziell für die Zeichenschule Halm, immatrikuliert.Matrikelnummer 3021; Spätestens ab 1907 sind professionelle Arbeiten Schmidts bekannt.

Nachdem die Münchener Räterepublik am 2. Mai 1919 gescheitert war, versteckte Schmidt mit Unterstützung des Wirtschaftswissenschaftlers Arthur Salz und des Architekten Zimmer einen der Anführer des Aufstandes, Eugen Leviné in Haidhausen. Nach Levinès Verhaftung am 13. Mai in Schmidts Wohnung wurde er zwar wie Salz gemeinsam mit Leviné angeklagt, jedoch freigesprochen und aus der Haft entlassen.

Schmidt war vor allem als Gebrauchsgrafiker tätig. Er gestaltete Visitenkarten, WerbeanzeigenEintrag bei Arthistoricum und insbesondere in großer Zahl Exlibris. Darüber hinaus betätigte er sich als Zeichner.Katalog des Jenaer Kunstvereins aus dem Jahr 2019 Als Buchkünstler illustrierte er unter anderem Paul Ilgs Erzählung Ein glückliches Paar (1932). Schmidts Stil orientiert sich noch am Jugendstil, auch als dieser eigentlich nicht mehr modern war.

Weblinks

Eintrag im Matrikelverzeichnis der Akademie der Bildenden Künste München

Belege

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