Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1977/78 zum 26. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der jeweilige Bezirksfachausschuss (BFA) führte den Spielbetrieb der 15 Bezirksligen durch, in dem die Meister wie in den Vorjahren in 13 eingleisigen und zwei zweigleisigen (Bezirk Rostock und Bezirk Potsdam) Ligen ermittelt wurden, die das direkte Aufstiegsrecht in die übergeordnete DDR-Liga besaßen.

Der sofortige Wiederaufstieg gelang der BSG CM Veritas Wittenberge, TSG Neustrelitz, BSG Lokomotive Stendal und BSG Chemie IW Ilmenau.

Wittenberge beendete bereits zum siebten Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was Neustrelitz zum sechsten Mal und Motor Stralsund, Motor Rudisleben-Ichtershausen sowie Ilmenau jeweils zum fünften Mal gelang.

Zu ersten Meisterehren kamen die TSG Lübbenau sowie die Betriebssportgemeinschaften (BSG) Halbleiterwerk Frankfurt/Oder, Lokomotive Stendal, Stahl Nordwest Leipzig und Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt.

Bezirksmeister BezirkMannschaft Rostock BSG Motor Stralsund Schwerin BSG CM Veritas Wittenberge Neubrandenburg TSG Neustrelitz Potsdam BSG Motor Süd Brandenburg Ost-Berlin BSG NARVA Berlin Frankfurt (Oder) BSG Halbleiterwerk Frankfurt/Oder Magdeburg BSG Lokomotive Stendal Halle BSG Fortschritt Weißenfels Leipzig BSG Stahl Nordwest Leipzig Cottbus TSG Lübbenau Dresden BSG Motor Robur Zittau Karl-Marx-Stadt BSG Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt Erfurt BSG Motor Rudisleben-Ichtershausen Gera BSG Chemie Schwarza Suhl BSG Chemie IW Ilmenau

Literatur

#1977 Kategorie:Fußballsaison 1977/78