Eckart Friedrich Herold ist ein deutscher Diplomat im Ruhestand. Er war Botschafter in Lettland.

Werdegang Herold studierte ab 1958 Rechtswissenschaft und Französistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der Universität Caen und der École nationale d’administration in Paris. Er legte 1969 das zweite juristische Staatsexamen ab. Anschließend war er zunächst als Jurist in der Privatwirtschaft tätig. 1973 trat er in den Auswärtigen Dienst ein.

Erste Auslandsverwendungen führten Herold von 1974 bis 1977 an die Botschaft in Montevideo und von 1977 bis 1979 an die Botschaft in Bogotá. Anschließend wurde er von 1979 bis 1981 in der Zentrale des Auswärtigen Amts in Bonn und von 1981 bis 1984 im Bundeskanzleramt eingesetzt. Von 1984 bis 1986 war er am Generalkonsulat in New York City tätig. 1987 wurde er für einen Lehrgang an das Royal College of Defence Studies in London abgeordnet. Daraufhin war er von 1988 bis 1991 stellvertretender Leiter des Referats „Außenpolitische Fragen, die Berlin und Deutschland als Ganzes betreffen“ im Auswärtigen Amt. Von 1991 bis 1994 war er Leiter der Wirtschaftsabteilung an der Botschaft in Brasília. Anschließend kehrte er erneut für drei Jahre in die Zentrale des Auswärtigen Amts zurück. Von 1997 bis 2001 war er Stellvertreter des Botschafters an der Botschaft in Madrid. Schließlich war er von 2001 bis zu seiner Pensionierung 2005 Botschafter in Lettland und Leiter der Botschaft in Riga.

Weblinks Lebenslauf von Eckart Herold (PDF-Datei) auf kas.de

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Botschafter in Lettland Kategorie:Person (Bundeskanzleramt, Deutschland) Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann