Karl Spalcke (* 23. April 1931 in Stuttgart; † 24. November 2020) war ein deutscher Diplomat. Er war Botschafter in Singapur.

Werdegang Karl Spalcke war der Sohn des gleichnamigen Generals Karl Spalcke (1891–1967) und der Lieselotte von Spalcke, geborene Woede († 1967). Von März 1945 bis Dezember 1953 befand er sich mit seinen Eltern als „sozialgefährliche Elemente“ in sowjetischer Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann er im November 1954 ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln. 1959 legte er das erste juristische Staatsexamen ab. 1961 wurde er in Köln mit der Dissertation Die Kommanditgesellschaft auf Aktien: Organisationsidee und Interessenlage zum Doktor der Rechte promoviert.Angaben aus Lebenslauf in der Dissertation

1961 trat Spalcke in den Auswärtigen Dienst ein. Auslandsverwendungen führten ihn zunächst nach Sofia, Washington, D.C. und Hongkong. Danach war er Stellvertreter des Botschafters an der Botschaft in Bagdad. Von 1982 bis 1989 war er Leiter des Referats Ost- und Südosteuropa im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Schließlich war er von 1989 bis zu seiner Pensionierung 1996 Botschafter in Singapur. Zugleich war er in Vanuatu, Papua-Neuguinea und auf den Salomonen nebenakkreditiert. 1997 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Botschafter in Singapur Kategorie:Deutscher Botschafter in Papua-Neuguinea Kategorie:Deutscher Botschafter auf den Salomonen Kategorie:Deutscher Botschafter in Vanuatu Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst Kategorie:Absolvent der Universität zu Köln Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1931 Kategorie:Gestorben 2020 Kategorie:Mann