Lucienne N’Da (* 6. Juli 1965 in Abidjan) ist eine ehemalige ivorische Leichtathletin, die sich auf den Hochsprung spezialisiert hat und aktuell Inhaberin des Landesrekordes ist. Mit vier gewonnenen Titeln bei Afrikameisterschaften sowie einem Sieg bei den Afrikaspielen zählt sie zu den erfolgreichsten Leichtathletinnen ihres Landes und zu den besten Hochspringerinnen Afrikas.
Sportliche Laufbahn Erste internationale Erfahrungen sammelte Lucienne N’Da vermutlich im Jahr 1982, als sie bei den Afrikameisterschaften in Kairo mit übersprungenen 1,64 m die Bronzemedaille hinter der Gabunerin Fernande Agnentchoué und ihrer Landsfrau Salimata Coulibaly gewann. Im Jahr darauf schied sie bei der Sommer-Universiade in Edmonton mit 1,75 m in der Qualifikationsrunde aus und 1984 gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Rabat mit 1,73 m die Silbermedaille hinter der Senegalesin Awa Dioum-Ndiaye. Im Jahr darauf sicherte sie sich bei den Afrikameisterschaften in Kairo mit 1,70 m die Bronzemedaille hinter Awa Dioum-Ndiaye und der Tunesierin Kawther Akrémi und 1988 siegte sie bei den Afrikameisterschaften in Annaba mit einer Höhe von 1,80 m. Zudem nahm sie im selben Jahr an den Olympischen Sommerspielen in Seoul teil und schied dort mit derselben Höhe in der Qualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf verteidigte sie bei den Afrikameisterschaften in Lagos mit 1,81 m ihren Titel und wurde anschließend beim IAAF World Cup in Barcelona mit 1,80 m Siebte. 1990 sicherte sie sich bei den Afrikameisterschaften in Kairo mit übersprungenen 1,80 m ihren dritten Titel in Folge und im Jahr darauf verpasste sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 1,79 m den Finaleinzug. Zudem siegte sie mit 1,83 m bei den Afrikaspielen in Kairo. 1992 siegte sie bei den Afrikameisterschaften in Belle Vue Maurel mit neuem Landesrekord von 1,95 m und anschließend schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona mit 1,79 m in der Qualifikationsrunde aus. Zudem wurde sie beim IAAF World Cup in Havanna mit 1,88 m Dritte hinter der Kubanerin Ioamnet Quintero und Alina Astafei aus Rumänien. Im Jahr darauf musste sie sich bei den Afrikameisterschaften in Durban mit 1,86 m der Südafrikanerin Charmaine Weavers geschlagen geben und kam anschließend bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart mit 1,84 m nicht über die Vorrunde hinaus. 1994 gewann sie bei den Spielen der Frankophonie in Bondoufle mit 1,87 m die Bronzemedaille hinter der Rumänin Monica Iagăr und Isabelle Jeanne aus Frankreich. 1996 startete sie bei den Afrikameisterschaften in Yaoundé, wurde dort aber des Dopings überführt und daraufhin disqualifiziert. Sie trat anschließend nicht mehr bei internationalen Wettkämpfen in Erscheinung.
In den Jahren 1983, von 1987 bis 1990 und 1994 wurde N’Da ivorische Meisterin im Hochsprung.
Weblinks
Eintrag bei Athleticspodium.com (englisch)
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