Mit der Kamera durch Alt-Berlin ist ein Dokumentarkurzfilm von 1928.
Inhalt Der Film zeigt verschiedene Teile von Alt-Berlin im Vergleich zu alten Stichen und Zeichnungen von etwa 1800. Dabei wird auch öfter auf die Spree geschwenkt.Mit der Kamera durch Alt-Berlin Berlinale 1928
Zwischentitel
Die einzelnen Sequenzen haben die folgenden Zwischentitel:Berlin Dokument. Berlin in den Zwanziger Jahren (7) Zeughauskino, zum 15. und 17. Juli 2012 Spittelmarkt um 1780, benannt nach einem im 15. Jahrhundert dort gelegenen Spital 1928 Die Kurfürstenbrücke, ehemals „Lange Brücke“ genannt, verband die Schwesterstädte Berlin und Kölln An der Friedrichgracht mit Spindlershof Märkisches Museum Blick von der Waisenbrücke Von Neukölln am Wasser Der Mühlendamm, wo ehemals die königlichen Mühlen standen, deren Gründung bis in die Wendenzeit zurückreicht So sah es da zu Anfang des 19. Jahrhunderts aus Köllnischer Fischmarkt, einer der ältesten Plätze der Stadt, – – – – – und in seinem heutigen Aussehen Der Molkenmarkt, der älteste Marktplatz von Berlin Parochialstraße – – – – die frühere Reetzengasse Nikolaikirchplatz Das Blütchen-Haus-Haus, ehemals Gasthof „Weißes Roß“, wo Kohlhase (Kleist’s „Michael Kohlhaas“) wohnte Waisenstraße Gr. Jüdenhof Kreuzstraße An der Jungfernbrücke, der ältesten Brücke Berlins Der Krögel (von wendisch Cruwel, d. h. sumpfiger Wasserarm), an dem im Mittelalter die Berliner Badehäuser standen Alte Höfe in der Stralauer Straße Mittelalterlicher Hof in der Petristraße Das Lessingmuseum [Alte Höfe in der Fischerstraße.] Wieviel Leid und Freud haben diese Mauern gesehen, von der Zeit ihrer Erbauung bis zur Errichtung des jüngsten Wahrzeichens Berlins! Ende
Hintergründe Über den Kameramann Franz Engel ist sonst nichts weiter bekannt. Der Film erhielt am 20. Dezember 1928 seine Zensurfreigabe, ebenso wie der Kurzfilm Mit der Kamera durch Berlin. Die innere Stadt, kurz danach am 9. Januar 1929 auch dessen Streifzüge durch Berlin.Lichtbild-Bühne, Nr. 52, 1929, S. 29 (kurzer Auszug); auch Jahrbuch der Filmindustrie, 4, 1930, S. 769Klaus Kreimeier, Antje Ehmann, Jeanpaul Goergen (Hrsg.), Die Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland. Band 2. Weimarer Republik, Stuttgart 2005, S. 158, 653, mit kurzen Erwähnungen Diese wurden von der Rex-Film AG Berlin (als deren letzte drei Filme) für das Deutsche Lichtspiel-Syndikat als Verleihfirma produziert.
2012 wurde der Film wieder im Berliner Zeughauskino und 2018 bei der Berlinale in der Retrospektive gezeigt. Eine Kopie befindet sich im Bundesarchiv-Filmarchiv in Berlin.
Weblinks Mit der Kamera durch Alt-Berlin Berlinale 2018, mit Foto Mit der Kamera durch Alt-Berlin Filmportal
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1928 Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Deutscher Film