Der Westfalenpokal 2026/27 ist die 46. Austragung im Fußball-Westfalenpokal der Männer. Der Sieger wird sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2027/28 qualifizieren. Höchstklassigste Teilnehmer sind die Drittligisten SC Verl und Preußen Münster. Am Westfalenpokal nahmen mit BW Rixbeck-Dedinghausen aber auch erneut ein A-Kreisligist und mit dem SV Dringenberg auch ein Klub aus der Kreisliga B teil. Titelverteidiger war der SC Verl.

Modus Der Westfalenpokal wird im K.-o.-System ausgetragen. In jeder Runde bestreitet jede Mannschaft ein Spiel. Endet ein Spiel nach 90 Minuten unentschieden, fällt die Entscheidung im Elfmeterschießen. Die Partien der ersten Runde und alle folgenden Paarungen (außer das Finale) wurden ausgelost. Bei den Spielen der ersten Runde bis einschließlich Viertelfinale hat die klassenniedrigere Mannschaft stets Heimrecht. In den weiteren Runden haben lediglich die Kreisligamannschaften Heimrecht. Spielen zwei Mannschaften aus der gleichen Ligaebene gegeneinander, hat die bei der Auslosung zuerst gezogene Mannschaft ein Heimspiel. Ein Tausch des Heimrechts ist möglich. Ab dem Halbfinale können die Spielorte durch den Verband bestimmt werden. Zur Auslosung der ersten beiden Runden wurden nach überwiegend regionalen Gesichtspunkten vier etwa gleich stark besetzte Gruppen zu je 16 Teams gebildet. In den ersten beiden Runden treffen nur Teams jeweils einer Gruppe aufeinander. Die vier Gruppen oder andere regionale Kriterien werden bei der Auslosung der weiteren Runden unberücksichtigt bleiben.

Teilnehmer Für den Westfalenpokalwettbewerb 2026/27 qualifizierten sich die westfälischen Vereine aus der 3. Liga und der Regionalliga West. Es qualifizierten sich außerdem die westfälischen Absteiger aus der 2. Bundesliga in die 3. Liga. Dazu kamen die besten sechs teilnahmeberechtigten Mannschaften der Oberliga Westfalen, die Meister der beiden Staffeln der Westfalenliga, die Meister der vier Staffeln der Landesliga, die Meister der 12 Staffeln der Bezirksliga sowie die 29 Kreispokalsieger. Die verbleibenden vier Plätze der insgesamt 64 Startplätze wurden an die Fußballkreise vergeben, die die meisten aktiv am Spielbetrieb der Kreisligen teilnehmenden Herrenmannschaften am Ende der Saison 2025/26 stellten. Die vier Kreise mit den meisten aktiv am Spielbetrieb der Kreisligen teilnehmenden Herrenmannschaften waren die Kreise Dortmund, Bochum, Recklinghausen und Ahaus/Coesfeld. Qualifizierte sich ein Team sowohl über den Kreispokal als auch über die Liga, rückte der beste nicht seinerseits bereits über die Liga qualifizierte Teilnehmer des Kreispokalwettbewerbs nach. Nicht teilnahmeberechtigt waren zweite Mannschaften.

Es ergab sich folgendes Teilnehmerfeld:

Westfälische Absteiger aus der 2. Bundesliga 2025/26rahmenlos|26x26px Preußen Münster Westfälische Mannschaften der 3. Liga 2025/26 Westfälische Mannschaften der Regionalliga West 2025/26 Die besten sechs Mannschaften der Oberliga Westfalen 2025/26 rahmenlos|23x23px SC Verl rahmenlos|26x26px FC Gütersloh rahmenlos|25x25px Sportfreunde Siegen rahmenlos|20x20px Sportfreunde Lotte rahmenlos|23x23px SV Rödinghausen rahmenlos|24x24px SC Wiedenbrück rahmenlos|25x25px Westfalia Rhynern (→ RL) rahmenlos|24x24px SG Wattenscheid 09 (→ RL) rahmenlos|24x24px ASC 09 Dortmund rahmenlos|26x26px SV Lippstadt 08 rahmenlos|24x24px 1. FC Gievenbeck rahmenlos|24x24px TSV Victoria Clarholz Die Meister der Westfalenliga 2025/26 Die Meister der Landesliga 2025/26 Die Meister der Bezirksliga 2025/26 rahmenlos|24x24px Rot-Weiß Maaslingen (1) rahmenlos|24x24px DJK TuS Hordel (2) rahmenlos|24x24px SC Herford (1) rahmenlos|24x24px SuS Bad Westernkotten (2) rahmenlos|24x24px FC Roj Dortmund (3) rahmenlos|24x24px Lüner SV (4) rahmenlos|24x24px GW Pödinghausen (1) rahmenlos|24x24px Spvg Steinhagen (2) rahmenlos|24x24px TBV Lemgo (3) rahmenlos|24x24px SG Bödefeld/Henne-Rartal (4) rahmenlos|24x24px RW Hünsborn (5) rahmenlos|24x24px Kirchhörder SC (6) rahmenlos|24x24px SVE Heessen (7) rahmenlos|24x24px SG Massen (8) rahmenlos|24x24px FC 96 Recklinghausen (9) rahmenlos|24x24px SV Westrich (10) rahmenlos|24x24px TSV Raesfeld (11) rahmenlos|24x24px SC Münster 08 (12) Die Kreispokalsieger der Saison 2025/26 Ahaus/Coesfeld rahmenlos|24x24px SpVgg Vreden (OL) rahmenlos|24x24px Eintracht Ahaus (WL) Arnsberg rahmenlos|24x24px TuS Sundern (LL) Beckum rahmenlos|25x25px Rot Weiss Ahlen (OL → WL) Bielefeld rahmenlos|25x25px SC Peckeloh (WL) Bochum rahmenlos|24x24px Concordia Wiemelhausen (WL) rahmenlos|24x24px TuS Harpen (LL) Detmold rahmenlos|25x25px Post TSV Detmold (LL) Dortmund rahmenlos|24x24px Türkspor Dortmund (OL → WL) rahmenlos|24x24px BSV Schüren (WL)

Gelsenkirchen rahmenlos|24x24px SSV Buer 07/28 (WL) Gütersloh rahmenlos|24x24px FC Kaunitz (WL) Hagen rahmenlos|24x24px FC Hellas Makedonikos Hagen (BL) Herford rahmenlos|25x25px SG FA Herringhausen-Eickum (BL) Herne rahmenlos|24x24px SpVgg Horsthausen (WL → OL) Hochsauerland rahmenlos|24x24px SV 20 Brilon (BL) Höxter rahmenlos|24x24px SV Dringenberg (BL → KLB) Iserlohn rahmenlos|24x24px FC Iserlohn 46/49 (WL) Lemgo rahmenlos|25x25px TuS Lipperreihe (BL → LL) Lippstadt rahmenlos|24x24px BW Rixbeck-Dedinghausen (KLA) Lübbecke rahmenlos|24x24px FC Lübbecke (LL → BL) Lüdenscheid rahmenlos|25x25px RSV Meinerzhagen (WL → LL) Minden rahmenlos|25x25px SVKT 07 Minden (LL) Münster rahmenlos|24x24px TuS Hiltrup (OL) Olpe rahmenlos|24x24px SG Finnentrop/Bamenohl (OL → WL) Paderborn rahmenlos|24x24px SV Heide Paderborn (LL) Recklinghausen rahmenlos|24x24px SpVgg Erkenschwick (OL) rahmenlos|24x24px FC Marl (LL) Siegen-Wittgenstein rahmenlos|25x25px TuS Erndtebrück (WL) Soest rahmenlos|24x24px SF Ostinghausen (WL) Steinfurt rahmenlos|24x24px SC Altenrheine (LL) Tecklenburg rahmenlos|24x24px Ibbenbürener Spvg (LL) Unna-Hamm rahmenlos|24x24px Holzwickeder SC (WL) Abkürzungen: 3L= 3. Liga, RL = Regionalliga, OL = Oberliga, WL = Westfalenliga, LL = Landesliga, BL = Bezirksliga, KLA = Kreisliga A, KLB = Kreisliga B

1. Runde Die 1. Runde sollte laut Rahmenterminplan zwischen dem und dem ausgetragen werden. Das erste Spiel zwischen den beiden Regionalligisten Gütersloh und Wiedenbrück fand dann aber bereits am statt und die letzten Partien wurden am ausgetragen.

Die Partien der 1. Runde und die weiteren Partien bis einschließlich Viertelfinale wurden am im SportCentrum Kaiserau ausgelost. Vor der Auslosung der ersten Runden wurden nach überwiegend regionalen Kriterien vier etwa gleich stark besetzte Gruppen gebildet. In den Partien der ersten Runde konnten ausschließlich Teams jeweils einer Gruppe aufeinandertreffen. Die klassenniedrigere Mannschaft hatte grundsätzlich das Heimrecht.

Größte Überraschung war der Sieg des Landesligisten FC Marl über den Oberligisten SpVgg Erkenschwick. Nur zwei weitere Teams konnten klassenhöhere Gegner besiegen: Landesligist Kirchhörder SC besiegte Westfalenligist TuS Erndtebrück. Im Herforder Nachbarschaftsduell besiegte Bezirksligist SF FA Herringhausen-Eickum Landesligist GW Pödinghausen. Die Sportfreunde Lotte konnten eine Blamage gegen den Landesligisten TSV Raesfeld erst im Elfmeterschießen abwenden.

Gruppe 1

Gruppe 2

Gruppe 3

Gruppe 4

2. Runde Fast alle Partien der 2. Runde wurden wie im Rahmenterminplan vorgesehen zwischen dem und dem ausgetragen. Nur zwei Partien fanden erst Mitte September statt. In den Partien der 2. Runde trafen ausschließlich Teams jeweils einer der bereits zur Auslosung der 1. Runde gebildeten Gruppe aufeinander. Die klassenniedrigere Mannschaft hatte grundsätzlich Heimrecht; ein Heimrechttausch war möglich.

Größte Überraschung war der Sieg des Sechstligisten SC Peckeloh über den Regionalligisten Westfalia Rhynern. Der Fünftligist 1. FC Gievenbeck schaltete mit dem Regionalligisten Sportfreunde Lotte ein weiteres Team aus einer Profiliga aus. Die Landesligisten FC Marl, Ibbenbürener Spvg und TuS Harpen besiegten ihre höherklassigen Gegner aus der Westfalenliga.

Gruppe 1

Gruppe 2

Gruppe 3

Gruppe 4

Achtelfinale Das Achtelfinale soll gemäß Rahmenterminplan zwischen dem und dem ausgetragen werden. Die zur Auslosung der 1. und 2. Runde gebildeten vier Gruppen bleiben bei der Auslosung des Achtelfinales unberücksichtigt. Die klassenniedrigere Mannschaft hat grundsätzlich Heimrecht.

Erste Überraschung war der Sieg des Oberligisten 1. FC Gievenbeck über den Titelverteidiger und Drittligisten SC Verl. Gievenbeck war in den beiden vorausgegangen Pokalausgaben gegen Verl ausgeschieden und konnte nun im dritten Aufeinandertreffen den Favoriten im Elfmeterschießen bezwingen.

Viertelfinale Das Viertelfinale soll gemäß Rahmenterminplan zwischen dem und dem ausgetragen werden. Die klassenniedrigere Mannschaft hat grundsätzlich Heimrecht.

Halbfinale Das Halbfinale soll gemäß Rahmenterminplan zwischen dem und dem ausgetragen werden. Die beiden Halbfinalpaarungen werden voraussichtlich im oder im im SportCentrum Kaiserau ausgelost. Die Spielorte könnten abweichend von der Ziehungsreihenfolge durch den Verband bestimmt werden; die klassenniedrigere Mannschaft hat kein garantiertes Heimrecht.

Finale Das Finale soll wie im Rahmenterminplan vorgesehen am im Rahmen des Finaltags der Amateure ausgetragen werden. Der Finalort wird voraussichtlich durch den Verband bestimmt. Der Sieger wird sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2027/28 qualifizieren. Sollte sich der Westfalenpokalsieger bereits als einer der vier Tabellenbesten über die 3. Liga oder als tabellenbester westfälischer Klub über die Regionalliga für den DFB-Pokal qualifizieren, dann qualifiziert sich der unterlegene Finalist ebenfalls für den DFB-Pokal.

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Einzelnachweise

Kategorie:Fußballsaison 2026/27 #2026