mini|Ehrenhain für das Grubenunglück von 1936 auf Zeche Präsident, 2021 mini|Friedhof Hamme (2023) Der Friedhof Hamme ist ein kommunaler Friedhof an der Wanner Straße 20 in Hamme, Bochum.
Der Friedhof wurde 1893 von der damals selbstständigen Gemeinde Hamme angelegt. Die anliegende Straße Am Friedensgrund wurde 1921 so benannt. Der Friedhof wurden in den 1920er und 1930er nach Norden erweitert.Karten- und Luftbildvergleich bei Die alte Aufbahrungs- und Leichenhalle wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Dort wurde 1953 ein Betriebsgebäude errichtet. Das südlich gegenüberliegende Wärterhäuschen wurde 1894 geplant. Beide wurden in den späten 2010er abgerissen. Eine kleine Kapelle ist noch existent.
Ein Mahnmal erinnert an die 116 Toten des Unglücks auf Zeche Carolinenglück 1898, das bis damals größte Unglück im Ruhrbergbau. Ein Gräberfeld erinnert an die Toten eines Grubenunglücks auf der Zeche Präsident von 1917. Für ein weiteres Unglück von 1936 auf dieser Zeche wurde ein monumentales Grabmal erstellt, welches unter Denkmalschutz steht.
Auf dem Gräberfeld 43 sind Kriegsopfer bestattet. Darunter befinden sich auch Grabstätten von russischen Soldaten des Ersten Weltkriegs, welche im Ruhrgebiet als Kriegsgefangene unter anderem zur Zwangsarbeit im Ruhrbergbau eingesetzt waren.
Es ist gemäß der Friedhofssatzung ein für die allgemeine Nutzung geschlossener Friedhof.
Siehe auch
Liste von Friedhöfen in Bochum
Einzelnachweise
Hamme Kategorie:Geschlossener Friedhof