Ingeborg Lenz (* 7. Januar 1928 in Berlin; † 26. Mai 1984 ebenda) war eine deutsche Gebrauchsgrafikerin und Illustratorin in der DDR.

Leben und Werk Ingeborg Lenz studierte von 1947 bis 1951 an der späteren Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Von 1953 bis 1967 arbeitete sie als Gebrauchsgrafikerin bei der DEWAG Berlin und danach in Berlin freischaffend. Sie entwarf u. a. Plakate. Insbesondere für den Greifenverlag Rudolstadt illustrierte sie mehrere Bücher. Die Kinderzeitschrift Bummi publizierte einige ihrer Bilder.

Ingeborg Lenz war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und 1967/1968 und 1982/1983 in Dresden auf der VI. Deutschen Kunstausstellung und der IX. Kunstausstellung der DDR sowie 1982 auf der Bezirkskunstausstellung Berlin vertreten.

Buchillustrationen (mutmaßlich unvollständig) Wilhelm Raabe: Drei Federn. Greifenverlag, 1970 Theodor Storm: Ein Doppelgänger. Greifenverlag, 1970 Theodor Fontane: L’Adultera. - Die Ehebrecherin. Greifenverlag, 1973 Hermann Kurz: Der Weihnachtsfund. Ein Seelenbild aus dem schwäbischen Volksleben. Greifenverlag, 1985 Heinrich Heine: Die Harzreise. Greifenverlag, 1975 Ursula Werner Böhnke (Hrsg.): Ich hab es gern, was mich umgibt. Geschichten, Gedichte, Berichte, Reportagen und andere Texte für Vorschulkinder - Ein Arbeitsmittel für die Kindergärtnerin. Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin, 1988 (mit weiteren Illustratoren)

Literatur Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 532

Einzelnachweise

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