Der Gickelsberg ist ein 414,1 m hoher Basaltberg am nördlichen Rand der Sächsischen Schweiz.Wanderkarte der Sächsischen Schweiz, Brand Hohnstein 1:10000, Rolf Böhm Bad Schandau, 3. Auflage 2011, ISBN 978-3-910181-06-9. Der Name kann möglicherweise auf „gucken oder kieken“ zurückgeführt werden.

Lage und Umgebung Der Gickelsberg liegt nördlich von Goßdorf, einem Ortsteil von Hohnstein.

Geologie Der Berg ist vulkanischen Ursprungs. Nach Zerbrechen des Superkontinents Pangäa kollidierte die afrikanische Platte mit der Europäischen und durch Risse in der Erdkruste trat Magma aus.Tafel auf dem Berg, siehe Foto Weitere Beispiele für analog entstandene Berge sind der Cottaer Spitzberg, der Raumberg und der Rosenberg.

Geschichte Der Berg ist auf Oeders Karte (Anfang 17. Jhd.) als „Gickelsbergk“ eingetragen, mit dem Hinweis, dass er rund sei mit wenig Holz auf dem Gipfel. Wilhelm Lebrecht Götzinger erwähnt „Da sieht man den Kikelsberg immer vor sich, mit seiner einzelnen Linde auf der Spitze, indem man weiter geht, und merkt es seiner kegelförmigen Gestalt sogleich an, daß er ein Basaltberg ist.“ Götzinger erwähnt einen Basaltbruch auf der Südseite.Wilhelm Leberecht Götzinger: Schandau und seine Umgebungen oder Beschreibung der sächsischen Schweiz. 2. Auflage, Dresden 1812, Fotomechanischer Neudruck der Originalausgabe, Zentralantiquariat der Deutschen Demokratischen Republik, Leipzig 1973, S. 192. Ein 1891 errichteter Aussichtsturm stand nur kurze Zeit auf dem Gipfel.

Wege zum Gipfel Der Gipfel ist mit einem kurzen steilen Fußweg von Goßdorf aus erreichbar.

Aussicht Der Gickelsberg ist auf dem Gipfel bewaldet, erlaubt aber über eine Weide einen Blick nach Süden vom Hohen Schneeberg bis zu Lilienstein.

Galerie

Literatur

Zwischen Sebnitz, Hinterhermsdorf und den Zschirnsteinen. In: Werte der deutschen Heimat, Band 2, 2. Auflage 1965, Akademie-Verlag Berlin (Digitalisat 1. Auflage).

Einzelnachweise

Kategorie:Berg in der Sächsischen Schweiz