Victor Gustave Vié (auch Victor Augustin Vié, * 4. Juni 1849 in Escrennes, Frankreich; † 10. Juli 1918 in Pontlevoy, Frankreich) war ein französischer römisch-katholischer Geistlicher und von 1916 bis 1918 Bischof von Monaco.

Leben Gustave Vié wurde in Escrennes im Département Loiret geboren. Er entstammte einer wohlhabenden Bauernfamilie. Seine Ausbildung erhielt er am Knabenseminar von La Chapelle-Saint-Mesmin sowie am Priesterseminar von Orléans.

Am 21. Dezember 1872 empfing er die Priesterweihe und wurde anschließend Vikar in Pithiviers. Später wirkte er am Kleinen Seminar von La Chapelle-Saint-Mesmin, wo er unter anderem als Studienpräfekt sowie als Professor für Rhetorik und Philosophie tätig war. Schließlich wurde er zum Leiter der Einrichtung ernannt und fungierte zudem als Ehrengeneralvikar des Bistums Orléans.

Bischof von Monaco Am 8. Mai 1916 wurde Vié durch Papst Benedikt XV. zum Bischof von Monaco ernannt. Die Bischofsweihe empfing er am 25. Juli 1916 in der Kathedrale von Orléans durch Stanislas Touchet, Bischof von Orléans. Mitkonsekratoren waren Henri-Louis Chapon, Bischof von Nizza, und Alfred-Jules Mélisson, Bischof von Blois.

Während seiner kurzen Amtszeit leitete er die Diözese Monaco bis zu seinem Tod im Jahr 1918.

Tod Gustave Vié starb 1918 in Pontlevoy. Er wurde im Chor der Kathedrale von Monaco beigesetzt.

Werke L'Étendard de la Délivrance, eine Kantate zu Ehren von Jeanne d’Arc

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