Hans-Werner Eichhorn (* 25. August 1948) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Sportlicher Werdegang Der aus Heusweiler stammende Eichhorn begann mit dem Fußballspielen beim lokalen SV Holz, ehe er sich dem SV Saar 05 Saarbrücken anschloss. Nachdem der Klub 1971 aus der Regionalliga Südwest abgestiegen war, lief er für die Mannschaft in der drittklassigen Amateurliga Saarland auf.
Vor der Regionalliga-Südwest-Saison 1973/74 kehrte Eichhorn zu Borussia Neunkirchen ins Unterhaus zurück und wurde mit dem Klub vor dem 1. FC Saarbrücken Südwestmeister. In der Aufstiegsrunde zur Bundesliga stand er in acht der zehn Spiele auf dem Platz. Nach Niederlagen gegen Rot-Weiß Oberhausen und den FC Augsburg in den abschließenden beiden Spielen reichte es in einer engen Entscheidung drei Punkte hinter Aufsteiger Tennis Borussia Berlin nur zum vierten Platz. Zur Auftaktspielzeit 1974/75 der neu eingeführten 2. Bundesliga hatte er sich jedoch damit mit dem saarländischen Klub qualifiziert. Als Stammspieler bestritt er 37 Saisonspiele, trotz vier Saisontreffern reichte es jedoch nicht zum Klassenerhalt. Die Amateurliga-Saarland-SPielzeit 1975/76 dominierte er mit dem Klub jedoch, der 62 der 68 möglichen Punkte holte und mit einer Tordifferenz von +100 mit zehn Punkten Vorsprung auf den VfB Theley als saarländischer Meister die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga erreichte. Dort blieb er mit dem vormaligen Bundesligisten jedoch ohne Sieg – beim vorletzten Spiel gegen Eintracht Trier kam es zu einem geschichtsträchtigen Spiel: hatte Eichhorn zur zwischenzeitlichen 3:0-Führung getroffen, sichter sich der Konkurrent von der Mosel mit einem 4:4-Remis seinen Spitzenplatz und stieg letztlich auf. Gegenüber dem Vizemeister FV Eppelborn spielte sich Eichhorn mit der Borussia in der Spielzeit 1976/77 einen Vorsprung von elf Punkten am Saisonende heraus, als erneut die Aufstiegsrunde erreicht wurde. Im direkten Duell um den Aufstieg mit Wormatia Worms am letzten Spieltag benötigte der Konkurrent zum Vorbeiziehen einen Sieg mit drei Toren Unterschied. Nachdem Emanuel Günther einen Dreierpack erzielt hatte, wurde Eichhorn kurz vor Schluss eingewechselt. Es blieb jedoch bei der 0:3-Niederlage. In der Spielzeit 1977/78 folgte der Titel-Hattrick, dieses Mal blieb die Mannschaft gegen TuS Neuendorf und den 1. FSV Mainz 05 ohne Niederlage und schaffte die Zweitligarückkehr. In der Zweitligasaison 1978/79 bestritt Eichhorn wiederum mit 37 Saisonspielen fast alle Partien, der Klub verpasste als Schlusslicht jedoch erneut den Klassenerhalt. 1980 kehrte Eichhorn zum SV Holz zurück, wo er seine Karriere ausklingen ließ.
Hauptberuflich war Eichhorn als Bankkaufmann bei der Sparkasse Neunkirchen tätig, wo er 2010 in den Ruhestand ging. Sein fast vier Jahre jüngerer Bruder Gerhard spielte ebenfalls zeitweise mit ihm zusammen bei Borussia Neunkirchen.
Weblinks Porträt zum 75. Geburtstag bei Borussia Neunkirchen
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