Johann Gaberdan (* 1. Februar 1885 in Pirmasens; † 4. Februar 1968 in München) war ein Politiker der Bayerischen Volkspartei und 1932/33 Abgeordneter des bayerischen Landtages. Angaben auf bavariathek.bayern

Biografie

Der gelernte Zuschneider war zunächst ab 1. Januar 1908 hauptamtlicher Bezirksleiter des Zentralverbands christlicher Lederarbeiter in Pirmasens, ab 1914 Vorstandsvorsitzender der Ortskrankenkasse Pirmasens. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er im Juli 1918 Geschäftsführer der Deutschen Postgewerkschaft in Nürnberg. Ab Oktober 1927 arbeitete er in München im Reichsverband Deutscher Post- und Telegraphenbeamter, dort wurde er Ende Januar 1933 Sekretär doch schon im Mai 1934 entlassen. Gaberdan gründete schließlich eine eigene Brennstoffhandlung. Vom 26. August 1944 bis 9. September 1944 war er im KZ Dachau in Schutzhaft. Angaben auf bayern.landtag.de

Ämter

Mitglied des Bayerischen Landtages 1932–33

Stellvertretender Vorsitzender des Landtagsausschusses für Eingaben und Beschwerden

Quellen

Kategorie:Mitglied des Bayerischen Landtags in der Weimarer Republik Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Person (Pirmasens) Kategorie:BVP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1885 Kategorie:Gestorben 1968 Kategorie:Mann