Aymon de Chissé der Jüngere (französisch Aymon de Chissé le Jeune; † September 1450) war ein französischer Geistlicher und römisch-katholischer Bischof. Er war zunächst Bischof von Nizza und von 1427 bis 1450 Bischof von Grenoble.
Leben Herkunft Aymon de Chissé der Jüngere entstammte der Adelsfamilie de Chissé aus dem Faucigny. Er war ein Neffe von Aymon de Chissé dem Älteren, der ebenfalls Bischof von Grenoble war.
Die Familie stellte im 14. und 15. Jahrhundert mehrere hochrangige Geistliche, hiervon vier Bischöfe im Bistum Grenoble.
Kirchliche Laufbahn Aymon de Chissé der Jüngere wurde am 20. April 1422 zum Bischof von Nizza ernannt. Im Jahr 1427 kam es – mit Zustimmung von Papst Martin V. – zu einem Austausch der Bistümer zwischen ihm und seinem Onkel, dem damaligen Bischof von Grenoble. Die Ernennung erfolgt zum 24. Oktober 1427.
Nach dem Tod seines Onkels im selben Jahr übernahm er endgültig das Amt des Bischofs von Grenoble. Während seiner Amtszeit setzte er die kirchlichen und administrativen Reformen fort, die bereits unter seinem Onkel begonnen worden waren.
Er wirkte insbesondere an der Stabilisierung der kirchlichen Verhältnisse nach dem Abendländischen Schisma mit und festigte die Organisation des Bistums Grenoble.
Aymon de Chissé der Jüngere starb im Jahr 1450 in Grenoble.
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Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (15. Jahrhundert) Kategorie:Bischof von Nizza Kategorie:Bischof von Grenoble-Vienne Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren im 14. oder 15. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1450 Kategorie:Mann