Oskars Rusmanis (* in Riga; † 14. August 1979 in Hamilton) war ein lettischer Fußballspieler.
Karriere und Leben Oskars Rusmanis wurde im Jahr 1913 in Riga in die Familie von Jēkabs Rusmanis und seiner Ehefrau Olga geboren. Er besuchte das 1. Staatsgymnasium Riga. Rusmanis arbeitete in einem Geschäft der Lettischen Armee. Rusmanis wurde während des Zweiten Weltkriegs in die Lettische Legion eingezogen und diente in der Kampfgruppe des Obersturmbannführers Nikolajs Rusmanis in der 19. Waffen-Grenadier-Division. Rusmanis befand sich nach dem Krieg im Gefangenenlager Zedelgem in Belgien, in dem viele baltische Soldaten festgehalten wurden, die zuvor in deutschen Einheiten gedient hatten. Später war er im Lager Pöppendorf bei Lübeck. Rusmanis wanderte nach England aus, und von dort 1952 weiter nach Kanada, wo er weitere 25 Jahre im Bauwesen arbeitete.
Fußball Oskars Rusmanis begann 1927 mit dem Fußballspielen in den Jugendmannschaften des RFK Riga, wo er zusammen mit Kārlis Upenieks spielte. Der RFK verfügte damals über sehr starke Jugendmannschaften. In der Virslīga debütierte Rusmanis 1933. Fast seine gesamte Fußballkarriere blieb er dem RFK treu, lediglich ein Jahr spielte er für Pērkons. Mit RFK wurde Rusmanis 1934 und 1940 Lettischer Meister. Nach dem Krieg spielte er in der Fußballmannschaft des Lagers in Lübeck. Er organisierte Fußballspiele mit englischen Soldaten und war Leiter der Fußballsektion im Lager Zedelgem. Nachdem er aus Deutschland nach England ausgewandert war, spielte er dort in einer lokalen Mannschaft in Gravesend. Außerdem war er als Schiedsrichter tätig.
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