Jean-Philippe-Christophe Würth (* 7. Juni 1787; † 19. Mai 1861) war ein luxemburgischer Kaufmann und Politiker aus der Stadt Luxemburg.
Leben und Karriere Jean-Philippe-Christophe Würth war das zwölfte der dreizehn Kinder des Ehepaars Wirth-Saurbron. Würth besaß einen Kurzwarenhandel an der Ecke der Place d’Armes und der rue Chimay in Luxemburg sowie zwei Fabriken in Aubange bzw. Clausen.Pioniere im Dienste der Kirche und der Katholiken Luxemburgs: Jean-Philippe-Christophe Würth. In: Luxemburger Wort, 131. Jg., Nr. 68 (23.03.1978), S. 28 [digitalisiert von der Nationalbibliothek Luxemburg]
Im Jahr 1834 wurde Würth Mitglied des Regentenrats (Conseil de Régence) der Stadt Luxemburg und 1837 Schöffe. Vom 7. Juni 1842 bis zum 7. April 1847 vertrat er den Kanton Capellen als Deputierter der Ständeversammlung.Die Abgeordneten des Großherzogtums Luxemburg auf industrie.lu (abgerufen am 11.10.2025). Basiert auf: La Chambre des députés: histoire et lieux de travail. [Auteurs: Nicolas Als, Robert L. Philippart ; coordination: Guillaume Wagener, Pierre Dillenburg ; conseiller historique: Gilbert Trausch]. Luxemburg 1994, S. 507–533. Zusammen mit Charles-Gérard Eyschen und Michel Jonas gründete er 1848 das Luxemburger Wort und besaß den Großteil der Aktien an der Zeitung.
Darüber hinaus war Würth unter anderem Präsident der „Commission administrative des Hospices civils“, stellvertretender Richter am Friedensgericht, Vizepräsident der 1841 gegründeten Handelskammer, Vorsitzender der „Société de St-Boniface“ und des „Pius- und Bürgervereins“, Mitbegründer und Vizepräsident des Vinzenzvereins sowie erster Präsident der Männersektion der „Association de la Ste-Famille“.
Würth war mit Marie-Catherine de la Chapelle verheiratet.
Einzelnachweise
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