Guillaume I. (lateinisch Guillelmus oder Willelmi; * im 12. Jahrhundert; † 15. April 1221 in der Grande Chartreuse, Königreich Frankreich) war ein französischer Kartäusermönch am Übergang vom 12. zum 13. Jahrhundert und amtierte von 1220 bis 1221 als Fürstbischof von Grenoble.

Leben Guillaume stammte aus dem Mutterkloster der Kartäuser, der Grande Chartreuse im Dauphiné. Im Jahr 1220 trat er auf dem Bischofsstuhl von Grenoble die Nachfolge von Jean de Sassenage an, der ebenfalls dem Kartäuserorden angehört hatte.

Historisch dokumentiert ist Guillaume im Jahr 1220 (als W[illelmi] Gr[ati]onopol[itani] episcopi) an der Seite des Erzbischofs von Vienne, Jean de Bernin, in der Gründungsurkunde der Abtei Beaulieu. Zudem ist ein Akt überliefert, in dem er den Lehnseid (Huldigung und Treue) des Ritters Amédée de Chatte (Chasta) für all jene Besitztümer entgegennahm, die dieser als Allod in Poliénas hielt.

Nach Angaben des Lokalhistorikers Edmond Maignien starb Bischof Guillaume am 15. April 1221 an den Folgen einer Krankheit in der Grande Chartreuse.Edmond Maignien: Bibliographie historique du Dauphiné. 1870. Sein Testament wurde von den Kartäusern aufbewahrt; darin verfügte er unter anderem Schenkungen an das Mutterhaus der Kartäuser sowie an einen seiner Neffen. In einem Obituarium wurde in der Vergangenheit irrtümlich das Jahr 1223 als Todesjahr angegeben.

Sein Nachfolger als Bischof von Grenoble wurde Pierre I.

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Einzelnachweise

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