Theodor Sourbeck (auch Surbeck geschrieben; * 3. Januar 1861 in Riehen; † 24. Oktober 1940 in Zürich; heimatberechtigt in Unterhallau) war ein Schweizer Politiker, Journalist und Eisenbahnbeamter.

Leben und Karriere Theodor Sourbeck wurde in Riehen als Sohn des Lehrers Johann Jakob Surbeck geboren. Von 1876 bis 1878 besuchte er das Pädagogium Basel, bevor er von 1880 bis 1882 in Zürich Philosophie und Philologie studierte. Anschliessend arbeitete er als Redaktor der Revue égyptienne in Alexandria.

Ab 1895 war er als Generalsekretär des Verbands schweizerischer Eisenbahnangestellter in Bern tätig. Als Berner Nationalrat der sozialpolitischen Gruppe ab 1896 setzte sich Sourbeck für die Verstaatlichung der Bahnen ein. Nach seinem Übertritt zur Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP) 1898 und dem Verlust des Nationalratsmandats 1899 wurde er 1902 vom Verband entlassen.

Anschliessend war er bis 1909 Chef des statistischen Büros der Schweizerischen Bundesbahnen. 1909 wurde er als Generaldirektor des Norddeutschen Lloyds für Frankreich nach Paris berufen. 1917 kehrte er in die Schweiz zurück und war von 1928 bis 1933 Beamter des US-amerikanischen Konsulats in Bern.

Literatur Erich Gruner: Die schweizerische Bundesversammlung. Band 1, S. 230 f. Heinrich Strebel: Die Diskussion um den Rückkauf der schweizerischen Privatbahnen durch den Bund 1852–1898. Dissertation Zürich, 1980.

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