Heinrich Kimmle (* 25. Juni 1914 in Birkenhördt; † 24. Juli 2000) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher.
Heinrich Kimmle kehrte aus dem Zweiten Weltkrieg im Range eines Hauptmanns zurück. Mit 31 Jahren begann er ein Studium der Theologie und wurde dann mit 37 Jahren zum Priester geweiht. Nach einer Zeit als Kaplan in Rülzheim wurde er 1955 Expositus und 1957 Pfarrer in St. Elisabeth, im Pirmasenser Stadtviertel Sommerwald.
Im Jahr 1965 begann er in Räumlichkeiten der ehemaligen Notkirche St. Elisabeth mit der organisierten Betreuung von behinderten Menschen, angefangen mit acht behinderten Kindern. In den Folgejahren steig die Zahl der Kinder, für die ein Sonderkindergarten, eine Sonderschule und eine Anlernwerkstatt entstand. Bis 1972 war die Einrichtung in der Trägerschaft des Caritasverbandes der Diözese Speyer. 1973 wurde als Caritas Kinderhilfe Pirmasens eine eigene rechtsfähige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet, die seit 2007 den Namen Heinrich-Kimmle-Stiftung trägt. Kimmle war bis 1994 als Stiftungsratsvorsitzender an der Spitze der Einrichtung. Danach trat er die Leitung an Paul Kuhn ab.
Ehrungen 1975 Ehrenplakette der Stadt Pirmasens in Gold 1979 Ehrenbecher des Landkreises Pirmasens 1985 Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz 1990 Ernennung zum Prälaten
Quellen
Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert) Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Person des Christentums (Pirmasens) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1914 Kategorie:Gestorben 2000 Kategorie:Mann