Ludwig Friedrich von Zengen (* 2. Dezember 1719 in Mackenrode; † 10. Januar 1787) war ein preußischer Capitain und Landrat.
Herkunft Ludwig Friedrich von Zengen war Angehöriger des Adelsgeschlechts Zengen. Er war ein Sohn von Burchard Heinrich von Zengen (1673–1739), Erbherr auf Mackenrode, und dessen Ehefrau Anna Margarete Marie (1664–1731), geb. von Hagke.
Leben Von Zengen wurde in seiner Jugend zunächst im Elternhaus privat unterrichtet. Im Anschluss besuchte er ein Gymnasium in Nordhausen. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1739 wurden die elterlichen Güter verpachtet und er trat im Jahr darauf in die Preußische Armee ein. Im Infanterie-Regiment von Alt-Kleist dienend wurde er 1741 in der Schlacht bei Mollwitz verwundet. 1752 wurde im Rang eines Capitains vom Militärdienst verabschiedet. Seither wandte er sich der Bewirtschaftung seiner Güter Holbach und Mackenrode zu. Anfangs des Jahres 1770 wurde er von den Ständen zum Nachfolger von Wilhelm Rudolph von Werthern als Landrat der Grafschaft Hohnstein gewählt. Nachdem er am 30. Juni 1770 das Rigorosum abgelegt hatte, wurde er als offiziell als Landrat bestallt. Im Januar 1787 ist von Zengen an den Folgen eines Schlagflusses verstorben, ihm im Amt folgte Friedrich Wilhelm von Selchow. Seiner Witwe wurde im Juli 1787 auf ein Gesuch hin eine Pension zugestanden.
Persönliches Ludwig Friedrich von Zengen war seit 1754 mit Henriette Johanne Charlotte (1719–1787), geb. von Brandt, verheiratet. Aus dieser Ehe gingen acht Kinder hervor, darunter Johann Ludwig Friedrich (1758–1823), preußischer Hauptmann und Erbherr auf Holbach und Friedrich Christoph (1760–1810), preußischer Leutnant. Die älteste Tochter heiratete später den Hauptmann von Geusau.
Literatur
Weblinks Ludwig Friedrich von Zengen bei Geneanet
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