Uwe Kramer (* 18. Juli 1963) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Sportlicher Werdegang Kramer rückte bei Viktoria Aschaffenburg Anfang der 1980er Jahre aus der Jugend- über die Reservemannschaft in die in der Oberliga Hessen antretende Wettkampfmannschaft auf. Am Ende der Oberligasaison 1984/85 wurde der Abwehrspieler mit der Mannschaft um Manfred Allig, Dietmar Rompel, Reinhold Runge, Michael Traband und Karl-Heinz Schmitt unter Spielertrainer Kurt Geinzer mit zwölf Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten CSC 03 Kassel Hessenmeister. In der anschließenden Aufstiegsrunde setzte er sich mit dem Klub hinter der SpVgg Bayreuth als Tabellenzweiter vor dem FSV Salmrohr und dem SV Sandhausen durch.
In der 2. Bundesliga gehörte er in den folgenden beiden Spielzeiten zu den Stammkräften. Dabei verpasste er nur in der Spielzeit 1986/87 für die mittlerweile von Horst Heese trainierte Mannschaft teilweise mehrere Spiele hintereinander, als er zunächst beim 3:1-Heimerfolg gegen Eintracht Braunschweig am vierten Spieltag nach einer Fußverletzung noch während der ersten Halbzeit Peter Löhr Platz machen mussteFrankfurter Allgemeine Zeitung: „Vertrauensbeweis und neue Sorgen für Heese“ (17. September 1986, S. 45) und am zwölften Spieltag bei der 1:3-Auswärtsniederlage bei Tabellenführer Hannover 96 ein ähnliches Schicksal ereilte – dieses Mal kam Rompel in der 39. Spielminute aufs Spielfeld. Am Saisonende musste der Klub nach nur fünf Saisonsiegen als Drittletzter in die Oberliga zurück, bis dahin hatte Kramer 64 der möglichen 76 Zweitligaspiele bestritten. Mit dem Absteiger war er in der Oberligasaison 1987/88 direkt wieder erfolgreich und setzte sich nach der erneuten Oberligameisterschaft in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga gemeinsam mit dem 1. FSV Mainz 05 vor der SpVgg Unterhaching und dem FV 09 Weinheim durch. In der Zweitliga-Spielzeit 1988/89 gehörte er unter Trainer-Rückkehrer Kurt Geinzer in der Hinrunde zu den Stammkräften und erzielte bei der 1:6-Heimniederlage gegen Fortuna Köln am 6. November 1988 sein einziges Profitor, wurde aber in der Rückrunde beim im Abstiegskampf stehenden Klub nicht mehr eingesetzt. Im Juni wurde er wegen unsportlichen Verhaltens im Training suspendiert.Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Sogar am Samstag wird für Mainz trainiert“ (3. Juni 1989, S. 61) Anschließend trennten sich die Wege, später spielte er mindestens nach dem Wiederaufstieg nach dem einjährigen Intermezzo in der Landesliga Hessen in der Oberliga-Spielzeit 1994/95 wieder für den Klub und war Mannschaftskapitän.Frankfurter Allgemeine Zeitung: „In trostlosen Zeiten findet der VfR Bürstadt nur in der Erinnerung Trost“ (17. Oktober 1994, S. 58) Mit dem Klub stand er am Saisonende im gegen Germania Ober-Roden verlorenen Endspiel des Kreispokals, dabei wurde er nach zwei Roten Karten während der Oberligasaison in der 70. Spielminute ebenso des Feldes verwiesen und die Mannschaft kassierte in der Folge noch drei Gegentore zur 0:4-Finalniederlage.Frankfurter Rundschau: „Nach drei Trostpreisen Hauptgewinn – Fussball-Landesligist Germania Ober-Roden gewann Kreispokal-Finale gegen Aschaffenburg.“ (3. Juni 1995, S. 7)
Später war Kramer Geschäftsführer einer IT-Firma, die 1999 in eine Beteiligungsgesellschaft umgewandelt wurde. 2008 wurde das Unternehmen liquidiert.
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Einzelnachweise
Kategorie:Fußballspieler (Viktoria Aschaffenburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1963 Kategorie:Mann