Die Clausdorfer Mühle war eine historische Wassermühle südwestlich von Beelitz. Die Anlage gehörte zum Gemeindebezirk Salzbrunn und war eng mit der Geschichte der nahegelegenen Siedlung Birkhorst bzw. Clausdorf verbunden.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 77)

Geschichte und Etymologie Die Mühle wurde erstmals als ad molendinum Clawstorp erwähnt. Während die Urkundensammlung Treuenbrietzen diese Schreibweise überliefert, findet sich in anderen Quellen die Variante Clauszdorf. 1592 erschien die Bezeichnung die Claußdörffer Möllen; 1775 wurde sie als Birkhorst oder Classdorfsche Mühle erwähnt. In frühen amtlichen Unterlagen des 19. Jahrhunderts erscheint sie „Mühlenetablissement“. Die Bezeichnung stammt von einem Mann mit dem deutschen Personennamen Klaus ab.Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin, Band 13 der Brandenburgischen Historischen Studien im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission, be.bra wissenschaft verlag, Berlin-Brandenburg 2005, S. 40, ISBN 3-937233-17-2.

Die Mühle bestand bereits 1342. Im Jahr 1724 wurde sie als Wassermühle neu errichtet, und auch in den Jahren 1745 sowie 1772, 1801 und 1837 wurde sie erneut als Wassermühle geführt. Zur Bevölkerungsentwicklung liegen punktuelle Angaben vor: 1772 wurden fünf Einwohner gezählt, 1801 vierzehn, 1817 sechs.

Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 77)

Einzelnachweise

Kategorie:Wüstung im Landkreis Potsdam-Mittelmark Kategorie:Ersterwähnung 1375 Kategorie:Geographie (Beelitz)