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Lucius Iulius Maximus war ein im 1. Jahrhundert n. Chr. lebender Angehöriger der römischen Armee.

Durch eine Inschrift, die bei der Stadt Qobustan in Aserbaidschan gefunden wurde, ist belegt, dass Iulius Maximus Centurio in der Legio XII Fulminata war, die ihr Hauptlager zu diesem Zeitpunkt in Melitene in der Provinz Cappadocia hatte; Melitene liegt rund 1000 römische Meilen westlich des Fundorts.

Bei der Inschrift handelt es sich um das am weitesten im Osten gefundene epigraphische Dokument in lateinischer Sprache. Laut Werner Eck wurde von verschiedenen Historikern angenommen, dass eine Abordnung der Legio XII Fulminata unter der Leitung des Centurios in Qobustan stationiert war.

Datierung Die Inschrift wird bei der Epigraphik-Datenbank Clauss-Slaby auf 84/96 datiert. In der Inschrift trägt Domitian (81–96) den Beinamen Germanicus. Eck datiert die Inschrift deshalb in den Zeitraum von 84 bis 96, da der Kaiser diesen Siegerbeinamen spät im Jahr 83 angenommen hat.

Siehe auch Liste von Angehörigen der Legio XII Fulminata

Weblinks

Einzelnachweise Inschrift aus Qobustan Qorugu ().

Werner Eck: Die östlichste lateinische Inschrift: Was will sie verkünden?. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik, Band 228 (2023), S. 266–272, hier 268–269 (Online).

Kategorie:Militärperson (Römische Kaiserzeit) Kategorie:Centurio (Legio XII Fulminata) Kategorie:Römer Kategorie:Mann Kategorie:Geboren im 1. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 1. oder 2. Jahrhundert