Charlotte Iliffe, Baroness Iliffe, geborene Gilding (* 1881 in Liverpool, Lancashire; † 18. Januar 1972 in Yattendon, Berkshire) war eine englisch-britische Philanthropin und Frauenrechtlerin.
Leben Iliffe war die Tochter von Henry Gilding, einem Einkäufer für einen Liverpooler Textilhändler und ein Friedensrichter (Justice of the Peace).
Am 10. Juni 1902 heiratete sie Edward Mauger Iliffe, der 1933 von König Georg V. zum 1. Baron Iliffe of Yattenden erhoben wurde, was Iliffe zur Baroness Iliffe. Die National Portrait Gallery hat anlässlich der Erhebung von ihr entstandene Fotografien in ihrem Bestand. Das Ehepaar lebte in Allesley Hall nahe der Stadt Coventry und hatte drei Kinder: Kathleen († 1988), Langton (1908–1996), später der 2. Baron Iliffe und William Henry Richard (1911–1956).
Die Iliffes waren enge Freunde des kanadischen Finanziers und Philanthropen John Wilson McConnell und seiner Ehefrau Lil Griffith; beide Paare verbrachten ihre Urlaube gemeinsam.
Iliffe trat der Coventry Women’s Suffrage Society (CWSS) bei und nahm regelmäßig gemeinsam mit ihrer Schwiegermutter an Sitzungen teil. Sie engagierte sich aktiv für den Vorstand des Coventry and Warwickshire Hospital und unterstützte zudem die örtliche Zweigstelle der National Society for the Prevention of Cruelty to Children (NSPCC).
Während des Ersten Weltkriegs arbeitete Iliffe ehrenamtlich für den Serbian Refugee Fund.
Sie starb 1972 in Yattenden, Berkshire, und ist auf dem dortigen St Peter and St Paul Churchyard beerdigt. Ihre Muschelsammlung und ein von Cecil Jameson erstelltes Porträtgemälde von ihr befinden sich im Besitz des National Trust auf dem Anwesen Basildon Park.
Einzelnachweise
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