Richard R. Omland (* 1946 oder 1947) ist ein US-amerikanischer lutherischer Geistlicher. Von 2001 bis 2007 war er Bischof der Montana-Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika.

Biographie Omland studierte Geschichtswissenschaft am St. Olaf College und erwarb dort 1969 einen Bachelorabschluss. Anschließend nahm er ein Theologiestudium am Luther Seminary in St. Paul auf, das er 1973 erfolgreich beendete. Im selben Jahr wurde er in der Amerikanischen Lutherischen Kirche ordiniert. Er hatte in der Folge Pfarrstellen an der American Lutheran Church in Billings, der Prince of Peace Lutheran Church in Gillette und der Conrad Lutheran Church in Conrad inne. 1997 ging er als Direktor für Seelsorge zu den St. John’s Lutheran Ministries, einer großen lutherischen diakonischen Einrichtung in Billings.

Auf der Versammlung der Montana-Synode am 19. Mai 2001 in Great Falls wurde Omland im fünften Wahlgang zum nächsten Bischof der Synode gewählt. Er folgte in diesem Amt auf Walter Kirkegaard, der seit dem Wechsel des vorherigen Bischofs Mark Ramseth an das Trinity Lutheran Seminary Bischof ad interim der Montana-Synode gewesen war. Omland wurde am 4. November 2001 in der St. Pius Catholic Church in Billings feierlich in sein Amt eingeführt. 2007 stellte er sich nicht der Wiederwahl, seine Nachfolgerin wurde Jessica Crist. Omland zog zurück nach St. Paul, wo er bis zu seinem Ruhestand 2016 eine Stelle in der Verwaltung des Luther Seminary annahm. Im Ruhestand übernahm er in Teilzeit die pastoralen Besuchsdienste seiner Gemeinde.

Omland ist seit 1969 mit Julianne verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter und vier Enkelkinder.

Einzelnachweise

Kategorie:Bischof der Montana-Synode Kategorie:Lutherischer Bischof (21. Jahrhundert) Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert) Kategorie:Geistlicher der Amerikanischen Lutherischen Kirche (1960) Kategorie:Absolvent des Luther Seminary Kategorie:Absolvent des St. Olaf College Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann