mini|hochkant|Karina Adsbøl (2025) Karina Adsbøl (* 28. November 1976 in Kolding) ist eine dänische Politikerin (Danmarksdemokraterne, zuvor Dansk Folkeparti). Seit 2011 ist sie Mitglied des Folketings und gehörte von 2022 bis 2026 auch dessen Präsidium an.
Leben Adsbøl kam 1976 in Kolding als Tochter des damaligen Stadtratsmitgliedes Hans Erik Adsbøl und der Gesundheitsassistentin Britta Adsbøl zur Welt. Von 1999 bis 2000 absolvierte sie eine Ausbildung zur Sozial- und Gesundheitshelferin, 2004 bis 2005 eine Weiterbildung zur Sozial- und Gesundheitsassistentin.
Zur Folketingswahl 2011 kandidierte sie für die Dansk Folkeparti im Sydjyllands Storkreds und zog über das dritte Wahlkreismandat der Partei in das Folketing ein. Dort wurde sie in ihrer Folketingsgruppe Sprecherin für Wohnen und war bis 2022 auch Sprecherin für Behinderung. Nach der Folketingswahl 2015 wurde sie Sprecherin für Gleichstellung und stand auch dem Gleichstellungsausschuss des Folketings bis 2019 als Vorsitzende vor. Nach der Folketingswahl 2019 übernahm sie das Amt der Sprecherin für Soziales und Senioren in ihrer Folketingsgruppe und wurde auch als stellvertretende Vorsitzende für den Ausschuss für Soziales und Senioren benannt. Diese Funktionen übte sie bis zu ihrem Austritt aus der Dansk Folkeparti am 21. Februar 2022 aus. Ihren Austritt begründete sie mit einem schlechten Arbeitsklima in der Partei und fehlendem Vertrauen in den neugewählten Vorsitzenden Morten Messerschmidt. Adsbøl hatte wenige Wochen zuvor Merete Dea Larsen unterstützt.
Am 17. August 2022 trat Adsbøl gemeinsam mit fünf weiteren Abgeordneten der von Inger Støjberg neugegründeten Partei Danmarksdemokraterne bei. Für die Partei ist sie Sprecherin für Kinder und war bis 2025 auch bildungspolitische Sprecherin. Dem Ausschuss für Kinder und Bildung stand sie von 2023 bis 2025 als Vorsitzende vor. Zudem wurde sie am 16. November 2022 von ihrer Partei für das Parlamentspräsidium ausgewählt und gehörte diesem bis zur Folketingswahl 2026 an. Im Januar 2025 kündigte sie an, sich für die nächste Wahl nicht aufstellen zu lassen, unter anderem nachdem ihr Vater gestorben war. Im Februar 2026 entschied sie sich hingegen doch für eine erneute Kandidatur und war bei der Folketingswahl 2026 die erfolgreichste Kandidatin für die Danmarksdemokraterne im Sydjyllands Storkreds.
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Einzelnachweise
Kategorie:Folketingsabgeordneter (21. Jahrhundert) Kategorie:Dansk-Folkeparti-Mitglied Kategorie:Danmarksdemokraterne-Mitglied Kategorie:Däne Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Frau