Klaus Bönnemann (* 3. September 1946 in Bochum) ist ein deutscher Diplomat im Ruhestand. Er war Botschafter in der Demokratischen Republik Kongo.
Werdegang Bönnemann studierte Rechtswissenschaft in Bochum und Hamburg. Nachdem er beide juristische Staatsprüfungen abgelegt hatte, trat er 1976 in den Auswärtigen Dienst ein. Im Anschluss an den Vorbereitungsdienst war er zunächst an der Botschaft in Caracas (1978 bis 1981), an der Botschaft in Belgrad (1981 bis 1984) sowie in der Zentrale des Auswärtigen Amts in Bonn (1984 bis 1987) eingesetzt. Daraufhin folgten Verwendungen an der Botschaft in Pretoria (1987 bis 1990) und erneut in der Zentrale (1990 bis 1994). Dort war er zunächst ab 1990 stellvertretender Leiter des Referats „Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Paraguay, Peru, Uruguay“. Ab 1991 war er als Waffenstillstandsbeobachter der Beobachtermission der Europäischen Gemeinschaft im ehemaligen Jugoslawien in Slowenien, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina im Einsatz. Von 1994 bis 1998 war er Botschafter in der Demokratischen Republik Kongo und Leiter der Botschaft in Kinshasa. Später war er vier Jahre als Wirtschaftsreferent an der Botschaft in Buenos Aires, an der Botschaft in Santiago de Chile und schließlich bis zu seiner Pensionierung 2011 an der Botschaft in Budapest tätig.
Bönnemann ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Seit seiner Pensionierung lebt er als Unternehmensberater in Buenos Aires und Berlin.
Einzelnachweise
Kategorie:Deutscher Botschafter in der Demokratischen Republik Kongo Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Mann