mini|Abraumhalde von Schacht 9 Die Avonhead Colliery war ein Kohle- und Eisenerzbergwerk in der schottischen Council Area North Lanarkshire beziehungsweise der traditionellen Grafschaft Lanarkshire. Es war von 1873 bis 1918 in Betrieb.Informationen der Northern Mine Research Society Seine Abraumhalden sowie der Standort der ehemaligen Arbeitersiedlung sind seit 2001 als Scheduled Monument denkmalgeschützt.

Lage Das Bergwerk lag in der heute annähernd wüst gefallenen Ortschaft Avonhead im Nordosten North Lanarkshires. Im Umkreis von zwei Kilometern befinden sich die Ortschaften Longriggend, Greengairs, Upperton und Caldercruix. Die Bezeichnung der Ortschaft und des Bergwerks beschreibt die Quelle des Avon nördlich der Anlage.Karte der Ordnance Survey

mini|hochkant|Ehemalige Trasse der Slamannan Railway am östlichen Ende des Komplexes Beschreibung In der Kohleregion Lanarkshires gelegen, umfasste die Avonhead Colliery vermutlich neun Schächte, aus denen oberflächennah anstehende Kohle, jedoch auch Eisenerze, gefördert wurden. Die Anlage nimmt eine Fläche von etwa 1,8 Kilometern Ost-West und 800 Metern Nord-Süd ein. Die einzelnen, durchnummerierten Schächte, von denen die Schächte 1, 8 und 9 auf dem 1899 publizierten Kartenblatt der Ordnance Survey verzeichnet sind, waren über Grubenbahnen mit Schacht 1 verbunden. Dieser befand sich an der Nordseite der Trasse der Slamannan Railway, über welche der Abtransport erfolgte. Der Abraum wurde auf Halden verbracht, die heute teilweise als Erhebungen im Gelände ersichtlich sind, teilweise jedoch schon zu Betriebszeiten geebnet wurden. Direkt angrenzend sind weitere Bergwerkkomplexe verzeichnet, die Arden Colliery auf der gegenüberliegenden Seite der Bahntrasse, die Longriggend Colliery direkt östlich bei Longriggend sowie die größere Grayrigg Colliery im Westen.Ordnance Survey: Lanarkshire Sheet III.SE, 1899. Auf dem Kartenblatt der Ordnance Survey aus dem Jahre 1913 ist die Halde von Schacht 9 nicht verzeichnet, jedoch die nach Südosten zu Schacht 1 führende Trasse der Grubenbahn.

mini|Etwaiger Standort der Arbeitersiedlung Die Arbeitersiedlung setzte sich aus zwei Abschnitten zusammen, die etwa 200 voneinander getrennt etwa 400 Meter nördlich von Schacht 1 lagen. Insgesamt waren die Gebäude in acht Zeilen angeordnet. Der östlich gelegene, größere Siedlungsteil umfasste auch ein Verwaltungsgebäude. Über Pfade waren von diesem aus die Schächte 1 und 8 direkt zugänglich. Im Jahre 1910 sind einige der Gebäude des Hauptkomplexes mit intakten Dächern verzeichnet. Zwischenzeitlich wurde die Siedlung abgetragen. Teils ist der Standort der Gebäude als Vertiefung im Boden sichtbar. Deren ungenügende Abgrenzung erlaubt jedoch keine verlässliche Vermessung der Grundrisse einzelner Häuser.

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