José Martín Meolans (* 22. Juni 1978 in Córdoba) ist ein ehemaliger argentinischer Schwimmer.
Karriere Meolans trat Mitte der 1990er Jahre erstmals bei internationalen Meisterschaften im Schwimmen in Erscheinung. 1995 erreichte er bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro über 50 m Freistil den sechsten Platz, wurde über 100 m Freistil 19. und über 100 m Schmetterling Siebter, zudem belegte er mit der 4 × 100-m-Freistilstaffel Rang neun und mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel Platz zehn. Zwei Jahre später steigerte er sich bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften 1997 in Göteborg auf Rang vier über 50 m Freistil und Platz fünf über 100 m Freistil, während er über 100 m Schmetterling sowie mit der Staffel weitere Platzierungen erreichte.
1996 nahm er erstmals an Olympischen Spielen teil und belegte in Atlanta über 50 m Freistil den 23. Platz, wurde über 100 m Freistil 45. und über 100 m Schmetterling 38. 1998 startete er bei den Weltmeisterschaften in Perth und platzierte sich über 50 m und 100 m Freistil im Mittelfeld.
1999 gelang ihm der internationale Durchbruch. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hongkong gewann er Silber über 50 m Freistil und wurde über 100 m Freistil Achter. Zudem sicherte er sich bei den Panamerikanischen Spielen in Winnipeg Silber über 50 m und 100 m Freistil sowie Bronze über 100 m Schmetterling.
Im Jahr 2000 belegte er bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Athen über 50 m Freistil den 14. Platz und wurde über 100 m Freistil Fünfter. Bei den Olympischen Spielen in Sydney erreichte er über 100 m Freistil als Zehnter das Halbfinale und belegte über 50 m Freistil den 21. Platz, zudem wurde er mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel 18.
Bei den Weltmeisterschaften 2001 in Fukuoka wurde er über 100 m Freistil Neunter sowie über 50 m und 200 m Freistil jeweils Elfter. 2002 gewann er bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Moskau Gold über 50 m Freistil und Silber über 100 m Freistil.
2003 erzielte er bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo mehrere Medaillen und gewann Gold über 100 m Freistil sowie Silber über 50 m Freistil und 100 m Schmetterling. Im Jahr darauf belegte er bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Indianapolis über 50 m Freistil den siebten Platz und erreichte bei den Olympischen Spielen in Athen die Plätze 27 über 50 m und 24 über 100 m Freistil.
Auch in den folgenden Jahren blieb er international erfolgreich. 2006 gewann er bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Shanghai Bronze über 100 m Freistil und wurde über 50 m Freistil Sechster. 2007 sicherte er sich bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro Silber über 100 m Freistil.
2008 nahm er ein weiteres Mal an den Olympischen Spielen teil und belegte in Peking über 50 m und 100 m Freistil jeweils den 35. Platz. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften desselben Jahres in Manchester erreichte er über 50 m Freistil den fünften Platz und wurde über 100 m Freistil Vierter.
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