mini|Das Filmteam am Filmfest in Cannes 2026 Her Private Hell ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2026 mit Sophie Thatcher, Charles Melton, Kristine Froseth und Havana Rose Liu. Regie führte Nicolas Winding Refn, der gemeinsam mit Esti Giordani das Drehbuch schrieb. Die Premiere ist im Mai 2026 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2026 vorgesehen.

Handlung In einer futuristischen Metropole begibt sich eine junge Frau auf die Suche nach ihrem Vater. Dabei kreuzt sich ihr Schicksal mit dem eines US-amerikanischen Soldaten, der seine Tochter zu retten versucht.

Produktion und Hintergrund Der Film wurde von Neon und byNWR produziert, als Produzent fungierte Nicolas Winding Refn. Die Dreharbeiten fanden ab Mai 2025 in Tokio statt.

Die Kamera führte Magnus Nordenhof Jønck, die Musik schrieb Pino Donaggio, das Casting verantworteten Courtney Bright und Nicole Daniels. Das Production-Design gestaltete Gitte Malling.

Für Regisseur Nicolas Winding Refn war dies der erste Spielfilm seit dem Horror-Thriller The Neon Demon, der im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2016 im Wettbewerb um die Goldene Palme uraufgeführt wurde. In den USA erhielt der Film ein R-Rating und in England eine BBFC-18-Freigabe.

Veröffentlichung Premiere war am 18. Mai 2026 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2026 außerhalb des Wettbewerbs. Der US-Kinostart war am 24. Juli 2026.

Für das Slash Filmfestival 2026 in Wien wurde die Produktion als Eröffnungsfilm ausgewählt.

Rezeption Christoph Petersen vergab auf filmstarts.de 2,5 von 5 Sternen. Nicolas Winding Refn liefere eine durch und durch persönliche und absolut einzigartige Leinwandvision, die aber oft so steif und sperrig wirke, dass es schwerfalle, sich voll auf die albtraumhafte Höllen-Oper einzulassen.

Simon Eberhard bewertete die Produktion auf outnow.ch mit vier von sechs Sternen. Die Charaktere seien flach, die Dialoge wirkten aufgesagt und die als Neo-Film-noir verpackte Geschichte ergebe nicht wirklich Sinn. Aber Hauptdarstellerin Sophie Thatcher und die Musik von Pino Donaggio machten Her Private Hell eben doch zum Erlebnis. Das vom Regisseur gewohnt perfekte Produktionsdesign mit den perfekt durchgestylten Bildern komme als Extra.

Yannick Vollweiler (sechs von zehn Punkte) schrieb auf film-rezensionen.de, dass Nicolas Winding Refn einen hypnotischen Fiebertraum aus Neon, Nebel und fragmentierter Symbolik erschaffe, der sich konsequent jeder eindeutigen Interpretation verweigere. Trotz audiovisueller Grandeur und faszinierender Atmosphäre verliere sich seine Odyssee allerdings zunehmend in emotionaler Distanz und bedeutungsschwerer Abstraktion.

Natascha Jurácsik (44 von 100 Punkte) meinte auf filmpluskritik.com, dass der Film außer einer gelungenen, aber mäßig interessanten Ästhetik und schönen Menschen nicht viel zu bieten habe. In Kombination mit einer durchdurchsichtigen, internen Mythologie und einem langsam dahinkriechenden Tempo sei der Film vor allem langweilig.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Dänischer Film

Kategorie:Thriller Kategorie:Science-Fiction-Film