Karl vom Dahl (auch: Karl von Dahl oder Karl Dahl) war ein deutscher Architekt und Baubeamter im preußischen Staatsdienst, der im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert tätig war.

Leben Über Herkunft, Ausbildung und frühe Lebensstationen von Karl vom Dahl ist nichts Näheres bekannt.

Ende des Jahres 1889 übernahm er die Position eines Universitätsarchitekten an der Philipps-Universität Marburg. Ab 1895 arbeitete er in Marienwerder.

Er war später als Regierungs- und Baurat im preußischen Staatsdienst tätig und wurde im Jahr 1904 von Breslau nach Düsseldorf versetzt. Später wurde er zum Geheimen Baurat ernannt und erhielt 1910 den Roten Adlerorden III. Klasse mit der Schleife.

Karl vom Dahl, der zuletzt auch als technisches Mitglied der Regierung in Düsseldorf tätig war, verstarb 1924 in Schalksmühle.

Werk Karl vom Dahl war an mehreren öffentlichen Bauprojekten in Marburg beteiligt.

Zu seinen nachweisbaren Arbeiten zählen:

die Erweiterung des Botanischen Instituts der Philipps-Universität Marburg (1896–1897).

die Erweiterung des Gymnasium Philippinum in Marburg um 1895.

die Bauleitung des Neubaus des Amtsgerichts Marburg (1891–1894).

Entwurfsarbeiten für Universitätsbauten, darunter die Vorhalle der Alten Universität in Marburg.

Einzelnachweise

Kategorie:Architekt (Deutschland) Kategorie:Person (Marburg) Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Preuße Kategorie:Geboren im 19. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1924 Kategorie:Mann