Der Macedonian Shepherd Dog Karaman ist ein aus Nordmazedonien stammender Herdenschutzhund. Vor der Anerkennung durch den Kennelverband der Republik Nordmazedonien (KSM) durchlief die Rasse einen langjährigen Standardisierungsprozess. Die Rasse ist als nationales Kulturgut geschützt und bleibt ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und natürlichen Erbes des Landes. Die FCI erkannte ihn am 5. März 2026 an. Die Rasse ist als nationales Kulturgut geschützt und bleibt ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und natürlichen Erbes des Landes. Die FCI anerkannte ihn am 5. März 2026. (FCI-Gruppe 2, Sektion 2.2, Standard Nr. 378)
Geschichte
Die Vorfahren dieses Herdenschutzhundes werden seit Jahrhunderten von nomadischen Viehzüchtern und Hirten gezüchtet. Für diese hat er auch eine mystische Bedeutung. Schriftliche Zeugnisse über diese Hunde finden sich in Volksliedern, aber Motive des Karaman sind auch auf mittelalterlichen Fresken und Ikonostasen zu finden. Ein Fresko der Kirche St. Georg in Kurbinovo, Prespa, zeigt auch deutlich diese Rasse wurde das im Jahr 1191 gemalt wurde und Teil des Logos der Zuchtvereinigung ist. Die Rasse hat über Jahrhunderte ihr Aussehen bewahrt.
Beschreibung Der Mazedonische Karaman zählt zu den ältesten einheimischen Hunderassen der Balkanhalbinsel. Sein Name leitet sich vom türkischen Wort „karaman“ ab, was „schwarz“ oder „dunkelhäutig“ bedeutet und auf sein charakteristisches, kohlschwarzes Fell hinweist. Er ist ein imposanter, kräftiger und muskulöser Hund mit einem massiven Kopf, breitem Schädel und kräftiger Schnauze. Seine mandelförmigen Augen variieren in der Farbe von Dunkelbraun bis Bernstein. Charakteristisch für die Rasse ist das dichte Doppelfell: Das lange, raue Deckhaar schützt vor Witterungseinflüssen, während die dichte, feine Unterwolle vor Schnee und Regen isoliert.
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Einzelnachweise