Parallele Leben (Originaltitel Histoires parallèles, dt. „Parallele Geschichten“; internationaler englischsprachiger Titel: Parallel Tales) ist ein Spielfilm von Asghar Farhadi aus dem Jahr 2026. Das Drama ist eine lose Neuverfilmung von Krzysztof Kieślowskis Film Dekalog, Sechs (1990).Jordan Ruimy: Asghar Farhadi’s ‘Parallel Tales’ Inspired by Krystof Kieślowski's ‘Dekalog VI’. In: worldofreel.com, 6. April 2026 (abgerufen am 9. April 2026). Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Schriftstellerin, deren erdachte Geschichten die tatsächlichen Lebensumstände ihres Umfelds überschatten. Die Hauptrolle übernahm Isabelle Huppert. Zum Schauspielensemble gehörten unter anderem auch Virginie Efira, Vincent Cassel, Pierre Niney, Adam Bessa und Catherine Deneuve. Die internationale Koproduktion zwischen Frankreich, Belgien und Italien wurde im Mai 2026 im Hauptwettbewerb des Filmfestivals von Cannes uraufgeführt.
Handlung Sylvie lebt in Paris und verdient sich ihren Lebensunterhalt als Romanautorin. Sie ist gezwungen, bald ihre Wohnung aufzugeben. Verzweifelt auf der Suche nach Inspiration für ein neues Werk, beginnt Sylvie heimlich, die Nachbarn von gegenüber zu beobachten. Sie spioniert die Brüder Nico und Theo sowie ihre Kollegin Nita aus, die in einem Tonstudio arbeitet. Die Beobachtungen von romantischen Verwicklungen liefern zunächst vielversprechendes Material für Sylvie.Parallel Tales. In: sff.org.au (abgerufen am 14. Mai 2026).
Um ihr beim Ausräumen der Wohnung zu helfen, engagiert Sylvie eines Tages den jungen Adam. Sie ahnt nicht, dass er ihr Leben und ihre Arbeit gehörig auf den Kopf stellen wird. Sylvie weiht ihn in ihre Beobachtungen und ihre daraus resultierende Arbeit ein. Schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und der Wirklichkeit. Sylvies Erfindungsreichtum beginnt, die Realität aller Beteiligten zu übertreffen.histoires parallèles. In: memento.eu (abgerufen am 9. April 2026).
Veröffentlichung Die Weltpremiere von Histoires parallèles fand am 14. Mai 2026 im Hauptwettbewerb des 79. Filmfestivals von Cannes statt.The Screenings Guide of the 79th Festival de Cannes. In: festival-cannes.com, 7. Mai 2026 (abgerufen am 11. Mai 2026).
Der reguläre Kinostart in Frankreich erfolgte am 14. Mai 2026 im Verleih von Memento.Histoires parallèles. In: allocine.fr (abgerufen am 19. April 2026).
Auszeichnungen Histoires parallèles ist Asghar Farhadis fünfte Regiearbeit nach 2013, 2016, 2018 und 2021, die in den Wettbewerb um die Goldene Palme eingeladen wurde. Auch beim australischen Sydney Film Festival einen Monat später wurde die Produktion mit weiteren Berlinale- und Cannes-Beiträgen in den Hauptwettbewerb aufgenommen.Official Competition. In: sff.org.au (abgerufen am 11. Mai 2026).
Festival Kategorie Resultat Person Cannes (2026) Goldene Palme – Bester Film Nominiert Sydney (2026) Sydney Film Prize – Bester Film Nominiert
Weblinks Offizielle Website (französisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Französischer Film Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Belgischer Film Kategorie:Filmdrama