Der Tatranský durič ist eine Jagdhundrasse aus der Slowakei. Die vorläufige Anerkennung erfolgte am 11. Februar 2026 (FCI-Gruppe 6, Sektion 2, Standard Nr. 377).
Geschichte Jagdhunde wurden in den Bergregionen der Slowakei schon lange traditionell geführt. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde begonnen aus mittelgroßen Hunden unterschiedlicher Rassen eine neue zu kreieren. Nach einem langen Selektionsprozess entstand so der Slovenský kopov (der Slowakische Laufhund). Durch die Vielfalt der Ahnen und trotz hoher Sorgfalt kamen in den Würfen auch immer wieder kleine Hunde vor. Diese dienten nun zur Zucht einer kleineren Jagdhundrasse. Um den Zuchtbestand zu vergrößern und eine enge Inzucht in den ersten Zuchtphasen zu vermeiden, wurden Hunde anderer Rassen eingesetzt, wie der Bayerische Gebirgsschweißhund und Kurzhaardackel, um die Spürfähigkeiten der neuen Rasse zu optimieren. Er wurde auf der SKJ-Hauptversammlung am 14. Juni 2016 als Tatranský durič anerkannt. Sie wurde 2026 von der Fédération Cynologique Internationale anerkannt. Sie ist somit die jüngste slowakische Rasse.
Aussehen Der Tatranský durič zeichnet sich durch Intelligenz, ein gut kontrollierbares Temperament und einen ausgeglichenen Charakter aus, ohne Anzeichen von Aggression oder Scheu gegenüber der Umgebung. Er ist spurlaut wenn er eine warme Fährte aufnimmt oder sich in der Nähe von Wild befindet. Er kommt in zwei Farbvarianten vor: schwarz mit deutlich abgegrenzten braunen oder rostbraunen Abzeichen oder braun mit Schattierungen von Hellbraun bis zum sogenannten Hirschrot, alle mit einer Beimischung von Schwarz.
Einzelnachweise