Christine Meyer (geboren 1975) ist eine Schweizer Cellistin und Musikpädagogin mit den Schwerpunkten Barock, Klassik und Romantik. Sie ist Mitgründerin des Graubündener Orchesters le phénix, das sich unbekannteren Kompositionen und historischer Aufführungspraxis verschrieben hat und auf internationalen Bühnen auftritt.

Leben und Wirken Christine Meyer ist in Hinwil im Zürcher Oberland (Kanton Zürich) aufgewachsen. Sie studierte nach der Matura an den Musikhochschulen in Bern und Zürich Violoncello sowie Barockvioloncello an der Schola Cantorum Basiliensis bei Christophe Coin und Petr Skalka.

Seitdem arbeitet sie als freie Konzertcellistin. Im Jahr 2000 schloss sie sich mit Mathias Kleiböhmer zu einem Cello-Duo zusammen. Zum Repertoire zählen Werke verschiedener Musikgenres aus Barock, Klassik und Romantik, neben Bach und Purcell auch seltener gespielte Komponisten wie Boccherini, Zelenka, Barrière, Gabrielli, Glière. Sie kombinieren häufig Musik mit Architektur, Literatur oder Malerei.

Meyer und ihr Lebensgefährte Kleiböhmer gründeten 2008 das Orchester le phénix, das im Kanton Graubünden verortet ist und sich unbekannteren Kompositionen und historischer Aufführungspraxis widmet. Regelmässig findet eine Zusammenarbeit mit Gastsolisten statt. Darunter waren John Holloway, Maurice Steger, Emma Kirkby, Christophe Coin und Andreas Staier. Für zwei CD-Produktionen wurde das Orchester le phénix mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Zusätzlich zu den eigenen Musikaufführungen seit 2017 beteiligt sich Meyer an der Organisation des Flimsfestivals in Fidaz im Kanton Graubünden und unterrichtet Kinder und Jugendliche.

Weblinks Offizielle Website von le phénix Website des Flimsfestivals

Einzelnachweise

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