mini |Rose Mead: Self Portrait, Öl auf Leinwand, ca. 1910 mini|Blue Plaque am Wohnhaus und Atelier von Rose Mead, 18A Crown Street, Bury St Edmunds.

Emma Rose Mead (* 4. Dezember 1867 in Bury St Edmunds, Suffolk; † 28. März 1946 ebenda)Eintrag zu „Emma Rose Mead“ in: Suffolk, England, Church of England Births and Baptisms, 1813–1924 und England & Wales, National Probate Calendar (Index of Wills and Administrations), 1858–1995. war eine englisch-britische Malerin. Sie malte hauptsächlich Porträts, war aber auch im Bereich Landschaftsmalerei, Stillleben und Blumenstudien tätig. Sie arbeitete sowohl in Öl auf Leinwand als auch Aquarell auf Papier. Sie stellte in der Sommerausstellung der Royal Academy of Arts aus.

Leben Mead war die einzige Tochter und das jüngste Kind von Emma, geborene Smith (1827–1919), und Samuel Mead (1824–1895), einem Klempner, Glaser und Maler. Sie hatte fünf ältere Brüder: Edward, Arthur, Thomas Walter, Harry und Theodore.

Sie war bereits 20 Jahre alt, bevor sie eine formale künstlerische Ausbildung begann, als sie die Lincoln School of Art besuchte. Von dort wechselte sie 1892 an die Westminster School of Art in London, wo sie kurz vor dessen Ernennung zum Professor an der Slade School of Fine Art unter der Anleitung von Frederick Brown studierte. In dieser Zeit malte sie ein Selbstporträt beim Kochen. Ein Unternehmen, das Kochherde ähnlich dem dargestellten Modell herstellte, bot 500 Pfund an, um seinen Namen anzubringen; dieses Angebot lehnte sie ab, um nicht „ihre Kunst zu prostituieren“. Meads Aufenthalt an der Westminster School war nur von kurzer Dauer, da sie nach Hause zurückkehrte, um ihren Vater zu pflegen.

Nach dessen Tod studierte Mead zusammen mit ihrer ebenfalls aus Bury St Edmunds stammenden Freundin Helen Margaret Spanton bei Auguste Joseph Delécluse in Paris.In: Bury and Norwich Post. 9. Mai 1899, S. 4. Ein Pastellporträt von ihr wurde im Salon de Paris ausgestellt. Dasselbe Porträt wurde 1896 an der Royal Academy of Arts gezeigt.

Mead kehrte 1897 in ihre Heimatstadt Bury St Edmunds zurück, um – abgesehen von seltenen Urlaubsreisen – den Ort nicht wieder zu verlassen. Im selben Jahr wurde Cuisine en Bohème auf der Sommerausstellung der Royal Academy gezeigt. Zwei Gemälde, Friday Morning at St Mary’s und My Mother, wurden auf der Ausstellung von 1899 präsentiert. Mead pflegte ihre Mutter bis zu deren Tod 1919, während sie ihren Lebensunterhalt durch Porträtmalerei verdiente, meist durch Aufträge lokaler Würdenträger. 1929 besuchte sie Newlyn in Cornwall und besuchte dort die Künstlerkolonie Newlyn School. Infolge des Besuchs entstand die Figurenstudie Painted in Dod Procter’s studio in Newlyn.

Um etwa 1933 reiste sie in den Süden Frankreichs; ein Aquarell von Saint-Paul-de-Vence dokumentiert diese Zeit. Die Künstlerin war vor Ort dafür bekannt, Mädchen und junge Frauen anzusprechen, wenn sie sich von einer bestimmten Eigenschaft angezogen fühlte, und zu fragen, ob sie – mit Zustimmung ihrer Eltern – bereit wären, für sie Modell zu sitzen. Während des Malens riet sie ihnen davon ab zu heiraten und ermutigte sie, Erfüllung in einer beruflichen Laufbahn zu suchen; ein Modell erinnerte sich daran, dass die Künstlerin, nachdem sie erfahren hatte, dass sie geheiratet hatte, äußerte sie hätte „das Gefühl, ich hätte mich völlig verändert und dass dies einen nachteiligen Einfluss auf meine Persönlichkeit gehabt habe.“

Mead erfüllte letztlich nicht die Erwartungen an ihr künstlerischen Werk, die die Anfänge ihrer Laufbahn versprochen hatten. Dies wird vor allem auf die Unterbrechungen durch den Tod ihres Vaters und die Notwendigkeit zurückgeführt, ihre Mutter bis zu ihrem 52. Lebensjahr zu pflegen.

Ende März 1946 wurde sie im Alter von 78 Jahren tot am Fuß der Treppe zu ihrem Atelier in Bury St Edmunds aufgefunden.

Eine „repräsentative Sammlung“ von Meads Gemälden befindet sich im Moyses Hall Museum in Bury St Edmunds, wo einige Werke ausgestellt sind. Ein Gemälde von Rose Mead des Unitarian Meeting House in Bury St Edmunds wurde in einer Ausstellung zum 300‑jährigen Bestehen des Gebäudes gezeigt. F. G. Pawsey and Co. Ltd. veröffentlichte eine Serie von 12 Postkarten mit historischen Szenen, die für das Bury‑St‑Edmunds‑Pageant von 1907 nachgestellt wurden. Ralph Tuck publizierte ebenfalls eines ihrer Aquarelle als Postkarte zur Bewerbung der Veranstaltung.

A 'representative collection' of Rose Mead's paintings are held, and some shown, in Bury St Edmunds' Moyses Hall museum. A Rose Mead painting of the Unitarian Meeting House in Bury was displayed in an exhibition marking the building's 300 year anniversary.

An ihrem Wohnhaus und Atelier in der 18A Crown Street, Bury St Edmunds, ist eine Blue Plaque zu ihrem Gedenken angebracht.

Weblinks

Eintrag „Rose Mead, 1867–1946“ auf der Website von Art UK. Eintrag „Mead, Rose, 1867–1946“ auf der Website von Suffolk Artists.

Einzelnachweise

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