Augusts Skiltriters (* in Ozolnieki; † 26. Januar 1971 in Tukums) war ein lettischer Fußballspieler.
Karriere und Leben Augusts Skiltriters wurde im Jahr 1900 in Ozolnieki als Sohn von Miķelis Skiltriters und dessen Frau Anna (geb. Kelpa, 1871–?) geboren. Während des Ersten Weltkriegs war er Flüchtling in Russland und kehrte 1923 aus dem Gouvernement Jenisseisk nach Lettland zurück. Sein älterer Bruder Otto war ebenfalls Fußballspieler. Er war verheiratet mit Olga (geb. Āboliņa) und hatte einen Sohn und eine Tochter. In jungen Jahren war Skiltriters von Beruf Schriftführer. Seit den 1930er Jahren arbeitete Skiltriters für die Lettische Eisenbahn.
Seine Fußballlaufbahn begann Skiltriters beim „Āgenskalna vingrošanas un sporta biedrības“ (Āgenskalns Gymnastik- und Sportverein) aus dem Rigaer Stadtteil Āgenskalns. 1913 wurde er in die Jugendmannschaft „Merkurija“ aufgenommen. Während der Evakuierung im Ersten Weltkrieg spielte Skiltriters für „Sokol“ in Perm. Nach seiner Rückkehr nach Lettland war Skiltriters viele Jahre einer der führenden Spieler der Mannschaft des FK Amatieris, in der er zusammen mit seinem Bruder Otto spielte. Dabei spielte Skiltriters mehrere Jahre in der Virslīga, der höchsten lettischen Spielklasse. In dieser Zeit debütierte Skiltriters am 11. September 1927 in der Lettischen Nationalmannschaft gegen Finnland in Helsinki. Später spielte Skiltriters in der Mannschaft der Lettischen Eisenbahner LDzB Riga. Während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg war Skiltriters hauptsächlich als Schiedsrichter tätig.
Weblinks Lebenslauf bei kazhe.lv (lettisch)
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