Hans Scriba (* 11. Oktober 1931 in München) ist ein deutscher Brigadegeneral außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.

Leben Scriba absolvierte 1953 das Abitur und anschließend eine Ausbildung zum Offizier im Bundesgrenzschutz. Am 1. April 1956 wurde er zum Leutnant im Bundesgrenzschutz ernannt und am 1. Juli 1956 in die Bundeswehr übernommen, wo er Zugführer, Offizier für Personalwesen (S 1) und Kompaniechef in den Panzergrenadierbataillonen 2 und 204 war.Sadlowski 1985 a. a. O.

Von Oktober 1963 bis September 1965 absolvierte Scriba den 6. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. 1965 wurde er zum Major befördert und war Referent, Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der Panzerbrigade 21 in Augustdorf und Bataillonskommandeur des Panzerbataillons 354. 1970 wurde er zum Oberstleutnant ernannt, war G 3 im Supreme Headquarters Allied Powers Europe der NATO in Mons in Belgien und G 3 des I. Korps in Münster. 1974 wurde er Oberst.

Vom 18. August 1977 bis zum 16. März 1983 war Scriba Brigadekommandeur der Panzerbrigade 33 in Celle und anschließend stellvertretender Divisionskommandeur der Kommandeur Divisionstruppen der 4. Panzergrenadierdivision in Regensburg. Mit Ablauf des März 1989 wurde er in den Ruhestand versetzt.

Scriba ist evangelisch und hat zwei Kinder. Er wohnt in Regenstauf.

Auszeichnungen Offizier der Legion of Merit

Siehe auch Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Kommandeur der Panzerbrigade 33 (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Brigadegeneral (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr Kategorie:Träger des Ordens Legion of Merit (Offizier) Kategorie:Polizist (Bundespolizei, Deutschland) Kategorie:Militärperson (NATO) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1931 Kategorie:Mann