The Darkest Place I’ve Ever Been ( für „Der dunkelste Ort, an dem ich je gewesen bin“) ist das vierte Studioalbum der französischen Metalcore-Band Landmvrks. Es erschien am 25. April 2025 bei Arising Empire.

Entstehung und Veröffentlichung Das Album wurde von der Band selbst geschrieben und produziert. Sänger Florent Salfati zeichnete zudem für die Abmischung und das Mastering verantwortlich; fungierte darüber hinaus auch als Toningenieur neben seinem Bandkollegen Nicolas Exposito. Das Albumartwork stammt von Guy Mishima, das Grafikdesign übernahm Hambletonian Pictures. Mat Welsh von While She Sleeps wirkte als Gastmusiker bei A Line in the Dust mit.

Inhalt Die Texte setzen sich mit inneren Konflikten und emotionaler Dunkelheit auseinander. Dabei gab es laut Salfati durchaus depressive Phasen und Schreibblockaden: „Je mehr ich Schwierigkeiten hatte, Musik zu schreiben, desto mehr fühlte ich mich depressiv. Irgendwann dachte ich: ‚Ich muss all diese Emotionen in dieses Album stecken.‘“ Diese Emotionen verwob er in eine Geschichte – die auch in den Musikvideos erzählt wird – indem er einem Protagonisten folgt, der immer tiefer in die Hölle fällt, ein Prozess, der ihn vollständig in ein anderes Wesen verwandelt. Bassist Rudy Purkart ergänzte, insbesondere in Anspielung auf das Stück Creature: „Die Verwandlung in eine Kreatur ist etwas, das auch deine Psyche verkörpert; und du beginnst zu dem zu werden, was du nicht werden willst“ […] „Alle Dämonen, die zu dir sprechen, werden Teil von dir und so wirst du auf eine Weise zu diesem Geschöpf.“

Stil Das Album bewegt sich stilistisch im Metalcore und kombiniert harte Gitarrenriffs, melodische Passagen und teilweise experimentelle Elemente. Auch Hip-Hop-Passagen und -Songs in französischer Sprache sind enthalten. Live sprayte Sänger Florent Salfati zudem zu Sombre 16 ein Graffiti auf eine Leinwand. Darüber hinaus sind Blastbeat-Passagen und Klavierteile enthalten.

Titelliste The Darkest Place I’ve Ever Been – 3:27 Creature – 3:45 A Line in the Dust (feat. Mat Welsh) – 3:55 Blood Red – 3:29 Sulfur – 3:26 Sombre 16 – 1:10 The Great Unknown – 3:08 La Valse du Temps – 5:27 Deep Inferno – 3:32 Requiem – 4:01 Funeral – 2:52

Rezeption Kritiken Das Album erhielt überwiegend positive Kritiken:

Die britische Zeitschrift Kerrang! bewertete das Album mit 4 von 5 Punkten und lobte die emotionale Direktheit und Energie der Songs: „the emotion that spills out […] is potent and acute“.

Bei New Noise Magazine erhielt das Album 4,5 von 5 Sternen; der Rezensent bezeichnete es als ein Konzeptalbum, das „the abyss of human discomfort“ erforsche.

Die deutsche Webseite Metal.de vergab 8 von 10 Punkten und hob besonders die emotionale Intensität und musikalische Vielfalt hervor: "Die Franzosen leben in The Darkest Place I’ve Ever Been jede Gefühlskurve komplett aus. Die Shouts von Fronter Florent Salfati, in bekannter Landmvrks-Manier teilweise rappend dahingerotzt, mal klagend gesungen, unterstreichen die Achterbahnfahrt."

Die Community-Review-Plattform Sputnikmusic bewertete das Album mit 3,7 von 5 Punkten und beschrieb es als „perfectly decent with plenty of energy and some pretty solid riffage“, lobte aber nicht alle stilistischen Experimente.

Die Webseite MoreCore.de schrieb in ihrer Rezension, dass die Band ihren charakteristischen Sound weiterentwickelt habe und sowohl vertraute als auch neue Elemente biete: „Mit ihrem neuen Album The Darkest Place I’ve Ever Been bedienen sich Landmvrks der bekannten 2/3-1/3-Methodik. So weisen rund 2/3 des Liedes den gewohnten Sound der Band auf, die definitiv für sich begriffen hat, wie sie Core-Hits schreibt, die eingängig sind, die jedoch auch zu Weilen stärkere Parallelen zu vergangenen Veröffentlichungen aufweisen, als man sich das wünschen würde. Rund 1/3 der Songs hingegen können wir eine musikalische Spielwiese verstanden werden. Darin enthalten: Feinster Retro-Rap, Klavierballaden und Black Metal-Blastbeats.“ Die Bewertung lag bei 8,5 von zehn.

Chartplatzierungen

Einzelnachweise

Kategorie:Album 2025 Kategorie:Album (Metalcore)