Das Massaker von Buchères wurde am 24. August 1944 von Soldaten der Waffen-SS in der Ortschaft Buchères im deutschbesetzten Frankreich begangen. Insgesamt wurden 68 Zivilisten ermordet, darunter 35 Frauen, 10 Kinder und drei Säuglinge. Das Massaker von Buchères gehört zu den opferreichsten Massakern der Waffen-SS im besetzten Frankreich. Es geschah als Reaktion auf die Zerstörung einer Beiwagenmaschine am Tag zuvor durch Widerstandskämpfer der FFI und war eines von sieben großen Massakern der Waffen-SS im besetzten Frankreich, in denen auch Frauen und Kinder systematisch ermordet wurden. Dazu gehören das Massaker von Oradour, das Massaker von Maillé, das Massaker von Marsoulas, das Massaker von Bagnères-de-Bigorre, das Massaker von Vassieux und das Massaker von Gouesnou.
Die Täter gehörten der sehr kurzlebigen 27. SS-Panzer-Division an, die vorübergehend aus dem Personal der SS-Panzerbrigade 51 gebildet worden war, nur um kurz darauf in die 17. SS-Panzergrenadier-Division „Götz von Berlichingen“ integriert zu werden.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Kriegsverbrechen der Waffen-SS Kategorie:Konflikt 1944 Kategorie:Buchères Kategorie:Deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945 Bucheres