Das Naturdenkmal Kuklica Kratovo, auch die Steinpuppen (mazedonisch Камените Кукли) genannt, ist eine durch langfristige Erosion von Vulkangesteinen unterschiedlicher Härtegrade entstandene Gesteinsformation von Erdpyramiden in Nordmazedonien.
Lage Das Schutzgebiet umfasst 55 ha in der Nähe des Dorfes Kuklica etwa 30 km östlich der Stadt Kumanovo oberhalb des Fluss Kriva. Das Areal ist ganzjährig zugänglich – in den Sommermonaten jedoch eintrittspflichtig. Das Kassieren von Eintritt wurde in den Medien als rechtswidrig kritisiert. Entstehung Harte Steine wie Ignimbrit oder Andesit als Deckschicht erodieren langsam und schützen die weichen Tuffschichten darunter. Ähnliche Formationen, die sich auf die gleiche Art bildeten, sind zum Beispiel die Đavolja varoš in Serbien oder der Feenkamin in der Türkei.
Legende und Sage Der Legende nach lebte im Dorf Kuklica ein junger Maurer. Ein armes Mädchen war in ihn verliebt. Der Maurer ehelichte jedoch eine reiche Andere und die Verschmähte verfluchte das Brautpaar. Am Hochzeitstag küsste der Bräutigam die Braut und die gesamte Hochzeitsgesellschaft versteinerte.
Weblinks und Quellen
Makedonien: Steinpuppen von Kuklicia, abgerufen am 4. April 2026 spottinghistory.com: Stone Town Of Kuklica, (engl.), abgerufen am 4. April 2026 Abenteuer-Kollektiv: Die rätselhaften Steinpuppen Nordmazedoniens, abgerufen am 4. April 2026
Siehe auch Liste der Schutzgebiete in Nordmazedonien
Einzelnachweise
Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Nordmazedonien Kategorie:Naturdenkmal Kategorie:Opština Kratovo