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] } Das Massaker von Voštane war ein Kriegsverbrechen der SS-Division Prinz Eugen, das am 28. und 29. März 1944 im Bergdorf Voštane (heute Teil der Stadt Trilj) im dalmatinischen Hinterland und im weiteren Raum Potkamešje verübt wurde. Es richtete sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung und zählt zu den schwersten Massenverbrechen in der Cetinska krajina während des Zweiten Weltkriegs.

Hergang Der Massenmord war Teil eines zweitägigen Gewaltzugs der Division Prinz Eugen durch mehrere Orte am Kamešnica-Gebirge. Zu den Tatorten am 28. und 29. März 1944 zählten Otok, Ruda, Rože, Podi, Krivodol, Ljute, Voštane und Kamensko. Die Bevölkerung wurde zusammengetrieben, Bewohner wurden in und bei ihren Häusern erschossen, und zahlreiche Leichen sowie Gebäude wurden verbrannt.

Opfer Im weiteren Raum Potkamešje wurden dabei mehr als 1200 Menschen ermordet. Unter den Opfern waren überwiegend Frauen, Kinder und alte Menschen, und die betroffenen Orte erholten sich demografisch nicht vollständig von dem Verbrechen.

Erinnerungsarbeit An den Tatorten entstanden später Gedenkzeichen; in Voštane erinnert zudem eine Kapelle bei den Weilern Babići und Đonlići an die Opfer. Seit einigen Jahren finden wieder regelmäßige Gedenkfeiern und Totenmessen statt, deren zentrales Programm 2024 und 2026 jeweils in Voštane lag. Das Verbrechen ist bis heute nur begrenzt historisch erforscht und aufgearbeitet.

Einzelnachweise

Vostane Kategorie:Kriegsverbrechen der Waffen-SS Kategorie:Unabhängiger Staat Kroatien Kategorie:Ereignis 1944