Rudolf Koppenhöfer (* 5. Mai 1876 in Saarbrücken; † 24. Mai 1951 in Mundelfingen) war ein deutscher Maler.

Leben Koppenhöfer war der Sohn eines Porträtmalers, von dem er eine künstlerisch-handwerkliche Ausbildung erhielt. Er wuchs in Straßburg, der Landeshauptstadt des Reichslands Elsaß-Lothringen, auf. Nach seiner Heirat zog er 1908 nach Berghausen bei Karlsruhe. Im benachbarten Grötzingen war damals die Grötzinger Malerkolonie ansässig, deren Nähe Koppenhöfer suchte. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg an der Front in Elsaß-Lothringen, wo er verschüttet wurde und deshalb vor Kriegsende entlassen wurde. 1920 erwarb er ein Haus in Mundelfingen, wo er neben der Malerei eine kleine Landwirtschaft betrieb und bis zu seinem Tod lebte. Koppenhöfer war verheiratet und hatte vier Kinder.

Werk mini|Rudolf Koppenhöfer: Pflügender Bauer Koppenhöfer war Landschaftsmaler. Er malte vor allem Landschaftsbilder aus der Baar, von der oberen Donau, aus dem Schwarzwald und vom Bodensee. Auffallend in Koppenhöfers Ölgemälden ist eine differenzierte und unvermischte Farbigkeit, die auch aus seiner Freilichtmalerei resultierte.

Literatur Gabriele Brugger: Rudolf Koppenhöfer (1876–1951). Donaueschingen, 2002. Barbara Eschenburg: Landschaft in der deutschen Malerei. München, 1987. Hans H. Hofstätter: Deutsche Landwirtschaftsmalerei im 19. Jahrhundert. Freiburg im Breisgau, 1977. Werner Busch: Die autonome Ölskizze in der Landschaftsmalerei. 1983. Andreas Zoller: Künstlerkolonien im deutschen Südwesten. Hausen ob Verena, 1994.

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