mini|Havsjøen sagbruk Havsjøen sagbruk (Sägewerk Havsjøen) war das Sägewerk der norwegischen Staatsbahnen Norges Statsbaner (NSB). Das Werk lag südlich von Røros am Bahnhof Havsjøen der Rørosbane.
Geschichte Das Sägewerk der NSB in Havsjøen war von 1914 bis 1958 in Betrieb. Die gesamte Anlage befand sich ursprünglich im Fylke Hedmark (bis 1919 Hedemarkens amt). Nach der Grenzverordnung 1917 lief die Hardengrenze durch die Anlage. Einige Gebäude blieben in der Røros herred, der Rest wurde der Tolgen herred (Os herred ab 1926) zugeschlagen. Diese Trennlinie bildet heute die Grenze zwischen dem Fylke Trøndelag und dem Fylke Innlandet.
Der Betrieb erhielt das Holz für die Fertigung von Holzschwellen und Oberleitungsmasten aus den Staatswäldern der Femundsmarka, das über den Hådalsvassdraget/Glåma geflößt wurde. Die fertigen Schwellen und Masten wurden an Statens Impregneringsverk Nygården in Hommelvik zum Imprägnieren geschickt.
1918 waren im Sägewerk 38 Arbeiter beschäftigt, davon waren 30 Gewerkschaftsmitglieder.
Durch die Umstellung auf Betonschwellen und eiserne Oberleitungsmasten nahm der Bedarf an Holzerzeugnissen ab. Nachdem die Holzlieferungen für das Sägewerk 1954 eingestellt wurden, wurde nördlich des Werkes am Sägewerk in Gjøssvika ein Damm errichtet, um zu verhindern, dass Holz weiter flussabwärts trieb.
Der etwa drei Kilometer entfernte Ort Galåa, in dem ein Teil der Arbeiter wohnte, erlebte nach der Schließung des Sägewerks Ende der 1950er Jahre einen Bevölkerungsrückgang.
Einzelnachweise
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