Kai Rüder (* 27. August 1971 in Burg auf Fehmarn) ist ein ehemaliger deutscher Vielseitigkeitsreiter.

Karriere Rüder war bereits Anfang der 1990er Jahre im internationalen Vielseitigkeitsreiten aktiv und gehörte bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zum Kreis der Ersatzreiter.

Im Jahr 2000 nahm er mit Butscher an den Olympischen Spielen in Sydney teil, schied dort jedoch im Einzelwettbewerb ohne gültiges Ergebnis aus. Zwei Jahre später startete er bei den Weltreiterspielen 2002 in Jerez de la Frontera und nahm am Einzelwettbewerb teil. Im selben Jahr belegte er bei den deutschen Meisterschaften den dritten Platz.

In den folgenden Jahren blieb er national erfolgreich. 2011 erreichte er bei den deutschen Meisterschaften mit Leprince des Bois den zweiten Platz.

Ab Mitte der 2010er Jahre erzielte Rüder auch international wieder vordere Platzierungen. 2017 belegte er bei den Europameisterschaften in Strzegom mit Colani Sunrise den sechsten Platz im Einzel. Ein Jahr später startete er bei den Weltreiterspielen 2018 in Tryon und wurde 33. im Einzel, mit der deutschen Mannschaft erreichte er den fünften Platz.

Bei den Europameisterschaften 2019 in Luhmühlen gewann er mit Colani Sunrise die Goldmedaille mit der Mannschaft und belegte im Einzel den 24. Platz.

Neben seiner sportlichen Karriere ist Rüder gelernter Landwirt und Pferdewirtschaftsmeister. Er übernahm den familieneigenen Reitbetrieb auf Fehmarn.

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