Johanna Irrgeher (* 15. Mai 1984 in Linz) ist eine österreichische Chemikerin und Isotopenanalytikerin. Sie ist Professorin für allgemeine und analytische Chemie an der Montanuniversität Leoben und seit 2022 Vorsitzende der IUPAC-Kommission für Atomgewichte und -häufigkeiten (CIAAW).

Leben

Johanna Irrgeher studierte Lebensmittel- und Biotechnologie an der Universität für Bodenkultur Wien. 2013 schloss sie dort ihre Promotion in Analytischer Chemie (mit Auszeichnung) über Strontium-Isotopenverhältnisse ab. Nach Forschungsaufenthalten in Taiwan, Deutschland und Kanada kehrte sie 2019 nach Österreich zurück und leitet seither an der Montanuniversität Leoben die Arbeitsgruppe Isotopenanalytik. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Element- und Isotopenanalytik und umfassen sowohl methodische als auch anwendungsfokussierte interdisziplinäre Themen.

2014 wurde sie als eines der jüngsten Mitglieder in die Kommission für Atomgewichte und -häufigkeiten der IUPAC gewählt, deren Vorsitzende sie seit 2022 ist.

Auszeichnungen (Auswahl)

2014: Loschmidt-Preis der österreichischen Chemisch-Physikalischen Gesellschaft 2017: Agilent European Rising Star Award for Plasma Spectrochemistry 2018: ASAC – Fritz-Feigl-Preis 2021: Habilitationspreis der Gesellschaft Österreichischer Chemiker 2026: Spirit Award for Women in Science – 3. Platz in der Kategorie „Grundlagenforschung“

Weblinks Webseite an der Montanuniversität Leoben

Einzelnachweise

Kategorie:Chemiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Absolvent der Universität für Bodenkultur Wien Kategorie:Hochschullehrer (Leoben) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1984 Kategorie:Frau