Karl-Oskar Stimmler (* 8. August 1928 in Duisburg; † 12. Mai 2017Trauer in NRW: Karl-Oskar Stimmler, abgerufen am 31. März 2026.) war ein deutscher Lehrer, Lyriker und Komponist.
Leben Karl-Oskar Stimmler wurde am 8. August 1928 im preußischen Duisburg geboren. Er studierte Lehramt und wurde in den 1960er Jahren Realschullehrer an einer Duisburger Schule. Später stieg er zum Rektor auf. Daneben übernahm er Lehraufträge in Schulpädagogik und Allgemeine Pädagogik an der Universität Duisburg. Dabei trat er vor allem als Verfechter der Ideen des Reformpädagogen Peter Petersen in Erscheinung.Larissa Wettels: Kamp-Lintforter Dichter Karl-Oskar Stimmler ist unvergessen, NRZ (2019), abgerufen am 31. März 2026.
Erste Veröffentlichungen von Stimmler datieren auf die 1950er Jahre. Damals lebte der Lyriker in der Gerhart-Hauptmann-Straße in Duisburg-Duissern, später zog er mit seiner Familie nach Kamp-Lintfort um. Im Jahr 1990 wurde Stimmler pensioniert. Karl-Oskar Stimmler starb am 12. Mai 2019 mit 88 Jahren an einer Krebserkrankung. Der Nachlass des Schriftstellers, der auch den Briefwechsel Stimmlers enthält, wird heute im Stadtarchiv Duisburg aufbewahrt.
Werke (Auswahl) Einen besonderen Schwerpunkt legte Stimmler bei seinen Veröffentlichungen auf Lyrikanthologien (darunter „Gegen(warts)literatur“) und Gedichtbände, allein 1200 solcher Schriften sind von ihm nachweisbar. Immer wieder trat er auch als Komponist in Erscheinung, belegt sind 71 Aufführungen seiner Kompositionen bis 1997. Dazu gehören die Oratorien „Mose“, „Im siebten Stockwerk der Geduld“ und „Das Geheimnis der Himmelskörper“. Daneben können Erzählungen und Kurzgeschichten fassbar gemacht werden. Der zerbrochene Spiegel. Gedichte. Deutscher-Wald-Verlag, Rheinhausen (Niederrhein) 1959. Bearbeitung: Palimpsest „Ahnungen“ (1996) von Ludwig Werner Weiand Überstunden des Herzens. 1960. Die Belagerung. 1960.O. A.: Duisburger Schriftsteller in „Kürschners Deutscher Literatur Kalender“ 1963. In: Hans Homann (Hrsg.): Duisburger Heimatkalender 1964. Duisburg 1964. S. 83–85. Ich bin in dieses Nichts geschraubt. um 1988. Bearbeitung: Ich bin in dieses Nichts geschraubt. Liederzyklus auf Gedichte von Karl-Oskar Stimmler für Mezzosopran, Oboe, Klarinette, Viola, Violoncello, Klavier und Schlaginstrumente (1988/91) von Bernd Hänschke Auf der Nadelspitze. Satirische Texte. R. G. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1992, ISBN 978-3-89406-477-8. Bearbeitung: Auf der Nadelspitze - sechs satirische Miniaturen auf Texte von Karl-Oskar Stimmler für Stimme, Flöte, Oboe, Viola, Violoncello, Klavier und Schlaginstrumente (1992) von Bernd Hänschke Vogelscheuchenträume. Kleine boshafte Prosa. Frieling-Verlag Berlin, Berlin 1993, ISBN 978-3-89009-480-9. Zwischen Nadir und Zenit. Verlag Freier Autoren, Fulda 1995, ISBN 978-3-88611-134-3. Im siebten Stockwerk der Geduld. o. D. Bearbeitungen: Im siebten Stockwerk der Geduld, Kammeroratorium für Mezzosopran, Sprecher, Flöte, Oboe, Klarinette, Viola, Schlaginstrumente und Orgel auf einen Text von Karl-Oskar Stimmler (1992) von Bernd Hänschke; Im siebten Stockwerk der Geduld. Oratorium für elektroakustische Klänge, Orgel, Sängerin, Sprecher, Chor, Instrumentalensemble (2009/2010) von Eva-Maria Houben
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Lyrik Kategorie:Schriftsteller (Duisburg) Kategorie:Geboren 1928 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Deutscher Kategorie:Mann